Nicht­er­he­bung von Gerichts­kos­ten – krank­heits­be­ding­te Grün­de

Gerichts­kos­ten wer­den nicht erho­ben, soweit krank­heits­be­ding­te Grün­de der Erfas­sung der tat­säch­li­chen und recht­li­chen Ver­hält­nis­se für deren Kennt­nis im Ver­fah­ren ent­ge­gen­ste­hen.

Nicht­er­he­bung von Gerichts­kos­ten – krank­heits­be­ding­te Grün­de

Hin­sicht­lich der Gerichts­kos­ten einer zurück­ge­nom­me­nen Kla­ge kann im Wege der Aus­nah­me nach § 21 GKG wegen gesund­heit­li­cher bzw. krank­heits­be­ding­ter Grün­de von einer Erhe­bung abge­se­hen wer­den, die unver­schul­det der Erfas­sung der tat­säch­li­chen oder recht­li­chen Ver­hält­nis­se für deren Kennt­nis im Ver­fah­ren ent­ge­gen­ste­hen [1].

Finanz­ge­richt Ham­burg, Beschluss vom 11. Febru­ar 2016 – 3 K 272/​15

  1. vgl. OLG Koblenz, Beschluss vom 06.03.2012 14 W 124/​12, NJW-RR 2012, 891[]