Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de gegen ein finanz­ge­richt­li­ches Urteil – und der Ver­fah­rens­feh­ler

Für die Zulas­sung der Revi­si­on wegen eines Ver­fah­rens­feh­lers (§ 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO) reicht die Dar­le­gung des (ver­meint­li­chen) Ver­fah­rens­feh­lers nicht aus.

Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de gegen ein finanz­ge­richt­li­ches Urteil – und der Ver­fah­rens­feh­ler

Hier­zu bedarf es neben dem Vor­lie­gen eines Ver­fah­rens­man­gels (hier: die Rüge, die ange­foch­te­nen Urtei­le bzw. der Tenor der jewei­li­gen Urtei­le sei­en nicht inner­halb der Zwei-Wochen-Frist des § 104 Abs. 2 2. Halb­satz FGO der Geschäfts­stel­le über­ge­ben wor­den) des Wei­te­ren der Erläu­te­rung, dass die Vor­ent­schei­dun­gen auf dem gerüg­ten Ver­fah­rens­ver­stoß beru­hen kön­nen und damit Aus­füh­run­gen dazu, dass der Tenor der jewei­li­gen Urtei­le bei frist­ge­mä­ßer Nie­der­le­gung anders als in den zuge­stell­ten Urtei­len gelau­tet hät­te 1.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 17. Juli 2019 – II B 35/​18; II B 36/​18; II B 37/​18

  1. BFH, Beschluss vom 12.08.2005 – VIII B 280/​04, BFH/​NV 2005, 2234[]