60 Kon­ten täg­lich

Seit April kön­nen die Finanz­äm­ter über die Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht Kon­to­da­ten bei den Ban­ken abru­fen. Erlaubt ist der Abruf von Kon­to­stamm­da­ten immer dann, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge selbst kei­ne Aus­kunft über sei­ne Kon­ten gibt. Auf Kon­ten­stän­de und ‑bewe­gun­gen kann auf die­se Wei­se aller­dings nicht zuge­grif­fen wer­den.

60 Kon­ten täg­lich

Nun beklagt die Deut­sche Steu­er­ge­werk­schaft in einer Pres­se­no­tiz, dass die Finanz­äm­ter hier­von bis­her nur 1.738 Mal, also 60 Mal täg­lich Gebrauch gemacht haben.

Aber ob das auch in Zukunft so bleibt? Dar­auf ver­las­sen soll­te sich jeden­falls kein "Steu­er­sün­der".