Vorgänge im zeitlichen Zusammenhang mit der Betriebsaufgabe - und der Gewerbeertrag

Vor­gän­ge im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit der Betriebs­auf­ga­be – und der Gewer­be­er­trag

Nach § 7 Abs. 1 Satz 1 GewStG ist Gewer­be­er­trag vor­be­halt­lich der Hin­zu­rech­nun­gen und Kür­zun­gen nach §§ 8, 9 GewStG der nach den Vor­schrif­ten des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes oder des Kör­per­schaft­steu­er­ge­set­zes zu ermit­teln­de Gewinn aus dem Gewer­be­be­trieb. Die­ser ist nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs um sol­che Bestand­tei­le zu berei­ni­gen, die nicht mit dem Wesen der Gewer­be­steu­er

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Der bedingte Gehaltsverzicht eines Gesellschafter-Geschäftsführers - als verdeckte Gewinnausschüttung

Der beding­te Gehalts­ver­zicht eines Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers – als ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung

Ein fort­lau­fen­der monat­lich im Vor­aus getrof­fe­ner beding­ter Gehalts­ver­zicht eines Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rers stellt eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung dar, wenn die Ver­ein­ba­rung nicht ver­trags­ge­mäß durch­ge­führt wur­de und sich ein Fremd­ge­schäfts­füh­rer auf den Ver­zicht nicht ein­ge­las­sen hät­te. Eine vGA im Sin­ne des § 8 Abs. 3 Satz 2 Finanz­ge­richttG ist eine Ver­mö­gens­min­de­rung oder ver­hin­der­te Ver­mö­gens­meh­rung, die sich auf

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Verlustvortrag - und der Grundfreibetrag

Ver­lust­vor­trag – und der Grund­frei­be­trag

In der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist geklärt, dass Ver­lus­te nach § 10d Abs. 2 Satz 1 EStG auch in sol­che Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me vor­zu­tra­gen sind, in denen der Steu­er­pflich­ti­ge ein Ein­kom­men unter­halb des Grund­frei­be­trags nach § 32a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 EStG hat . Ob zuguns­ten des Steu­er­pflich­ti­gen eine Nicht­­ver­­an­la­gungs-Beschei­­ni­gung aus­ge­stellt wor­den ist, spielt kei­ne

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Gesellschafter-Darlehen - und die Zinsen als verdeckte Gewinnausschüttung

Gesell­schaf­ter-Dar­le­hen – und die Zin­sen als ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung

Im Fal­le der Gewäh­rung eines Dar­le­hens durch die Gesell­schaft an ihren Gesell­schaf­ter muss die dem Dar­le­hen zugrun­de lie­gen­de Ver­ein­ba­rung klar, ein­deu­tig und zivil­recht­lich wirk­sam sein. Soweit dies zutrifft, muss dar­über hin­aus eine markt­üb­li­che Ver­zin­sung ver­ein­bart wor­den sein. Ober- und Unter­gren­ze der Markt­üb­lich­keit sind der höchst­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung zufol­ge die bank­üb­li­chen Haben-

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Abflusszeitpunkt von Betriebsausgaben - bei unbarer Zahlung im Lastschriftverfahren

Abfluss­zeit­punkt von Betriebs­aus­ga­ben – bei unba­rer Zah­lung im Last­schrift­ver­fah­ren

Die Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs zum Abfluss von Betriebs­aus­ga­ben bei unba­ren Zah­lun­gen per Über­wei­sung ist auch auf den Fall einer unba­ren Zah­lung im Last­schrift­ver­a­fah­ren zu über­tra­gen. Danach liegt auch bei einer Zah­lung im Last­schrift­ver­fah­ren ein Abfluss i.S. des § 11 Abs. 2 Satz 1 EStG bereits dann vor, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge durch die

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Umsatzsteuervorauszahlung für das IV. Quartal

Umsatz­steu­er­vor­aus­zah­lung für das IV. Quar­tal

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist für die Fra­ge, zu wel­chem Kalen­der­jahr eine Zah­lung i.S. des § 11 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Satz 2 EStG wirt­schaft­lich gehört, nicht auf die Fäl­lig­keit der For­de­rung abzu­stel­len, son­dern dar­auf, für wel­chen Zeit­raum sie geleis­tet wur­de. Nach die­sen Grund­sät­zen ist eine Umsatz­steu­er­vor­aus­zah­lung trotz ihrer Fäl­lig­keit

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