Bitcoin

Kryp­towäh­rung – ist die­se steu­er­pflich­tig?

Ein gesetz­li­ches Zah­lungs­mit­tel sind Bit­coin, Ripp­le, Lite­coin und ande­re Kryp­towäh­run­gen nicht. Somit ist im Gegen­satz zum Euro nie­mand dazu ver­pflich­tet, die­se als Bezah­lung anzu­neh­men. Eine gesetz­li­che Rege­lung besteht hier­bei nur im Kon­text des klas­si­schen Gel­des. Also liegt es beim Dienst­leis­ter oder dem Ver­käu­fer von Waren selbst, ob er eine digi­ta­le Wäh­rung annimmt oder

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Der Strom­ver­brauch in den Trans­for­ma­ti­ons­an­la­gen und Umspann­an­la­gen einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge

Der Ver­brauch von Strom in den Tran­s­­for­­ma­­ti­ons- und Umspann­an­la­gen einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge ist nicht nach § 9 Abs. 1 Nr. 2 Strom­StG steu­er­frei. Eine Solar­­park-Betrei­be­­rin hat für die in ihren Tran­s­­for­­ma­­ti­ons- bzw. Umspann­an­la­gen für die Trans­for­ma­ti­on des Nie­­der­­span­­nungs-Wech­­sel­­stroms auf die für das öffent­li­che Ener­gie­ver­sor­gungs­netz erfor­der­li­che Mit­­­tel- bzw. Hoch­span­nung ver­brauch­ten Strom­men­gen kei­nen Anspruch auf Ent­las­tung

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Gewinn­ermitt­lung – und der Über­nah­me­ge­winn

Der nach § 4 Abs. 1 Satz 1 oder § 5 EStG ermit­tel­te Gewinn i.S. des § 34a Abs. 2 EStG ist der Unter­schieds­be­trag zwi­schen dem Betriebs­ver­mö­gen am Schluss des Wirt­schafts­jahrs und dem Betriebs­ver­mö­gen am Schluss des vor­an­ge­gan­ge­nen Wirt­schafts­jahrs, ver­mehrt um den Wert der Ent­nah­men und ver­min­dert um den Wert der Ein­la­gen. Danach anset­zen­de außer­bi­lan­zi­el­le

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Umschul­dung eines Fremd­wäh­rungs­dar­le­hens

Nimmt der Steu­er­pflich­ti­ge ein Dar­le­hen auf, um ein Fremd­wäh­rungs­dar­le­hen abzu­lö­sen, wel­ches er zur Anschaf­fung eines Ver­mie­tungs­ob­jekts ver­wen­det hat, sind die Schuld­zin­sen nicht als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abzu­zie­hen, soweit das Dar­le­hen zur Bezah­lung des bei der Umschul­dung rea­li­sier­ten Wäh­rungs­kurs­ver­lusts ver­wen­det wor­den ist. Wer­bungs­kos­ten sind nach §

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Kapi­tal­ab­fin­dung von Klein­be­trags­ren­ten aus Alters­vor­sor­ge­ver­trä­gen – und der Ein­kom­men­steu­er­satz

Die Anwen­dung des ermä­ßig­ten Steu­er­sat­zes auf Ver­gü­tun­gen für mehr­jäh­ri­ge Tätig­kei­ten erfor­dert zusätz­lich die Außer­or­dent­lich­keit die­ser Ein­künf­te. Hier­für ist im Fal­le der Kapi­ta­li­sie­rung von Alters­be­zü­gen ent­schei­dend, dass eine sol­che Zusam­men­bal­lung der Ein­künf­te in dem betref­fen­den Lebens, Wir­t­­schafts- und Rege­lungs­be­reich nicht dem typi­schen Ablauf ent­spricht. Ob dar­über hin­aus in dem kon­kre­ten Ver­trag

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Die nach­träg­lich fest­ge­stell­te vGA – und die Besteue­rung nach dem Teil­ein­künf­te­ver­fah­ren

Der Antrag auf Besteue­rung der Kapi­tal­ein­künf­te aus einer unter­neh­me­ri­schen Betei­li­gung an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft nach der tarif­li­chen Ein­kom­men­steu­er unter Anwen­dung des Teil­ein­künf­te­ver­fah­rens ist spä­tes­tens zusam­men mit der Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung für den jewei­li­gen Ver­an­la­gungs­zeit­raum zu stel­len (§ 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz 4 EStG). Ein ent­spre­chen­der Antrag kann auch vor­sorg­lich gestellt wer­den . Die Antrags­frist

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Nach­träg­li­che Ent­gelt­er­hö­hung im Kun­den­bin­dungs­sys­tem

Erbringt der Pro­gramm­ma­na­ger eines Kun­den­bin­dungs­sys­tems ent­gelt­li­che Ver­wal­tungs­leis­tun­gen an Part­ner­un­ter­neh­men, an die er auch Prä­mi­en­punk­te ver­kauft, die die Part­ner­un­ter­neh­mer an ihre Kun­den zur Ein­lö­sung beim Pro­gramm­ma­na­ger aus­ge­ben, führt der ver­gü­tungs­lo­se Ver­fall von Prä­mi­en­punk­ten dazu, dass sich das Ent­gelt für die Ver­wal­tungs­leis­tun­gen des Pro­gramm­ma­na­gers an die Part­ner­un­ter­neh­men nach­träg­lich erhöht. Bei einem Kun­den­bin­dungs­pro­gramm

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Der Prüf­in­ge­nieur als Frei­be­ruf­ler

Prüf­in­ge­nieu­re, die Haupt­un­ter­su­chun­gen und Sicher­heits­prü­fun­gen durch­füh­ren, üben eine frei­be­ruf­li­che Tätig­keit i.S. des § 18 EStG aus. Der Frei­be­ruf­lich­keit der Tätig­keit eines Prüf­in­ge­nieurs steht die Mit­hil­fe fach­lich vor­ge­bil­de­ter Arbeits­kräf­te nicht ent­ge­gen, wenn er wei­ter­hin lei­tend und eigen­ver­ant­wort­lich i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG tätig ist. An einer eigen­ver­ant­wort­li­chen Tätig­keit

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Ein­brin­gung eines gan­zen Mit­un­ter­neh­mer­an­teils – in das Son­der­be­triebs­ver­mö­gen

Für die Ein­brin­gung des gan­zen Mit­un­ter­neh­mer­an­teils nach § 24 Abs. 1 UmwStG reicht es aus, wenn wesent­li­che Betriebs­grund­la­gen im Son­der­be­triebs­ver­mö­gen der Aus­gangs­ge­sell­schaft in das Son­der­be­triebs­ver­mö­gen der Ziel­ge­sell­schaft über­führt wer­den; eine Über­tra­gung in das Gesamt­hands­ver­mö­gen ist nicht erfor­der­lich. War das Grund­stück zuvor bereits Gesamt­hands­ver­mö­gen der GbR, hat­te die GbR den Buch­wert infol­ge

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Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid für eine ehe­ma­li­ge GbR – und die Kla­ge­be­fug­nis der Gesell­schaf­ter

Die Befug­nis der Per­so­nen­ge­sell­schaft, nach § 48 Abs. 1 Nr. 1 FGO in Pro­zess­stand­schaft für ihre Gesell­schaf­ter Rechts­be­hel­fe gegen Gewinn­fest­stel­lungs­be­schei­de ein­zu­le­gen, erlischt mit deren Voll­be­en­di­gung. Inso­weit lebt die bis zum Zeit­punkt der Voll­be­en­di­gung über­la­ger­te Kla­ge­be­fug­nis der ein­zel­nen Gesell­schaf­ter wie­der auf. Die Kla­ge­be­fug­nis geht nicht auf den Gesamt­rechts­nach­fol­ger der Per­so­nen­ge­sell­schaft über . Zur

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Die Kla­ge gegen einen Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid – und sei­ne recht­lich selb­stän­di­gen Rege­lun­gen

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung kann ein Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid eine Viel­zahl selb­stän­di­ger und damit auch selb­stän­dig anfecht­ba­rer Fest­stel­lun­gen ent­hal­ten, die eigen­stän­dig in Bestands­kraft erwach­sen und des­halb für die in dem näm­li­chen Bescheid getrof­fe­nen und recht­lich nach­ge­la­ger­ten Fest­stel­lun­gen Bin­dungs­wir­kung ent­fal­ten kön­nen. Sol­che selb­stän­di­gen Rege­lun­gen (Fest­stel­lun­gen) sind ins­be­son­de­re die Qua­li­fi­ka­ti­on der Ein­künf­te, das Bestehen einer

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Been­di­gung einer unech­ten Betriebs­auf­spal­tung – und das Ver­päch­ter­wahl­recht

Die Grund­sät­ze über das Ver­päch­ter­wahl­recht gel­ten nicht nur bei Been­di­gung einer "ech­ten Betriebs­auf­spal­tung", son­dern auch dann, wenn eine "unech­te Betriebs­auf­spal­tung" been­det wird . Rechts­fol­ge einer Betriebs­auf­spal­tung im Sin­ne der von der Recht­spre­chung auf­ge­stell­ten Grund­sät­ze ist, dass die Ver­­­mie­­tungs- oder Ver­pach­tungs­tä­tig­keit des Besitz­un­ter­neh­mens als gewerb­lich i.S. von § 15 Abs. 1 Satz

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Gewinn­pau­scha­lie­rung bei wis­sen­schaft­li­chen Tagun­gen und Kon­gres­sen

Wer­bung i.S. von § 64 Abs. 6 Nr. 1 AO ist auch durch die Ver­mie­tung von Stand­flä­chen bei Kon­gres­sen mög­lich. Die Ver­mie­tung von Infor­ma­ti­ons­stän­de auf wis­sen­schaft­li­chen Tagun­gen durch den gemein­nüt­zi­gen Ver­an­stal­ter ist zwar kein Zweck­be­trieb nach § 65 AO; sie erfüllt aber die Vor­aus­set­zun­gen für die pau­scha­le Besteue­rung nach § 64 Abs.

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Raten­wei­se ver­gü­te­te Ver­mitt­lungs­leis­tun­gen – und die Umsatz­steu­er

Unter­neh­mer kön­nen sich bei raten­wei­se ver­gü­te­ten Ver­mitt­lungs­leis­tun­gen auf eine unmit­tel­ba­re Anwen­dung von Art. 64 Abs. 1 MwSt­Sys­tRL beru­fen. Nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a Satz 1 UStG ent­steht die Steu­er für Lie­fe­run­gen und sons­ti­ge Leis­tun­gen bei der Berech­nung der Steu­er nach ver­ein­bar­ten Ent­gel­ten (Soll­be­steue­rung) mit Ablauf des Vor­anmel­dungs­zeit­raums, in dem die Leis­tun­gen

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Ren­ten­be­ra­ter – und ihre gewerb­li­che Tätig­keit

Ren­ten­be­ra­ter sind nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht frei­be­ruf­lich i.S.d. § 18 EStG tätig, son­dern erzie­len gewerb­li­che Ein­künf­te. Sie üben weder einen dem Beruf des Rechts­an­wal­tes oder Steu­er­be­ra­ters ähn­li­chen Beruf aus (§ 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG) noch erzie­len sie Ein­künf­te aus selb­stän­di­ger Arbeit gem. § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG. Der

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Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung – und die Über­nah­me der Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten

Über­nimmt der Arbeit­ge­ber, der mit dem Arbeit­neh­mer unter Abtre­tung der Steu­er­erstat­tungs­an­sprü­che eine Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung abge­schlos­sen hat, die Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten für die Erstel­lung der Ein­kom­men­steu­er­erklä­run­gen des Arbeit­neh­mers, wen­det er damit kei­nen Arbeits­lohn zu. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof und gab damit sei­ne anders­lau­ten­de Recht­spre­chung aus dem Jahr 2010 aus­drück­lich auf. Die Über­nah­me von

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Fahrschule

Die Fahr­schu­le – und die Umsatz­steu­er

Fahr­un­ter­richt in einer Fahr­schu­le ist ein spe­zia­li­sier­ter Unter­richt, der für sich allein nicht der für den Schul- und Hoch­schul­un­ter­richt kenn­zeich­nen­den Ver­mitt­lung, Ver­tie­fung und Ent­wick­lung von Kennt­nis­sen und Fähig­kei­ten in Bezug auf ein brei­tes und viel­fäl­ti­ges Spek­trum von Stof­fen gleich­kommt und des­halb nicht unter den Begriff des Schul- und Hoch­schul­un­ter­richts i.S.

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Vor­aus­set­zun­gen eines Steu­er­stun­dungs­mo­dells

Die Anwen­dungs­re­ge­lung zu § 15b EStG (hier: § 52 Abs. 33a Satz 1 EStG) und die Fra­ge, ob im kon­kre­ten Fall die Ein­kunfts­quel­le als Steu­er­stun­dungs­mo­dell i.S. des § 15b Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 EStG ein­zu­ord­nen ist, sind anle­ger- bzw. gesell­schaf­ter­be­zo­gen zu prü­fen. Ein Steu­er­stun­dungs­mo­dell i.S. von § 15b Abs. 1 Satz 1 und

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Ver­lust­fest­stel­lungs­be­scheid – und die Kla­ge­be­fug­nis bei einer Per­so­nen­ge­sell­schaft

Der Ver­lust­fest­stel­lungs­be­scheid nach § 15b Abs. 4 EStG und die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung i.S. der §§ 179 Abs. 1 und Abs. 2, 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO sind zwei eigen­stän­di­ge Ver­wal­tungs­ak­te, die nach § 15b Abs. 4 Satz 5 EStG ver­bun­den wer­den kön­nen. Hin­sicht­lich des an eine Per­so­nen­ge­sell­schaft gerich­te­ten, mit dem Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid

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Der Poli­zei­be­am­te im Ein­satz- und Strei­fen­dienst – und die täg­li­chen Fahrt­kos­ten

Ein Poli­zei­be­am­ter im Ein­­satz- und Strei­fen­dienst ver­fügt an sei­nem ihm zuge­ord­ne­ten Dienst­sitz, den er arbeits­täg­lich auf­sucht, um dort zumin­dest in gerin­gem Umfang Tätig­kei­ten zu erbrin­gen, die er dienst­recht­lich schul­det und die zu dem Berufs­bild eines Poli­zei­voll­zugs­be­am­ten gehö­ren, über eine ers­te Tätig­keits­stät­te. Für die Fra­ge der Zuord­nung ist ent­schei­dend, ob der

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Õffent­lich Pri­va­te Part­ner­schaft – und die Grund­er­werb­steu­er­be­frei­ung

§ 4 Nr. 9 GrEStG a.F. (jetzt § 4 Nr. 5 GrEStG) ist auf Rück­erwerbs­fäl­le anwend­bar, in denen ein Grund­stück vor Inkraft­tre­ten die­ser Norm im Rah­men einer Öffent­lich Pri­va­ten Part­ner­schaft auf den pri­va­ten Part­ner über­tra­gen wur­de, die Rück­über­tra­gung des Grund­stücks aber für einen nach Ein­füh­rung die­ser Norm lie­gen­den Zeit­punkt ver­ein­bart war. Eine Öffent­lich Pri­va­te

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Auf­be­wah­rung von Man­dan­ten­da­ten – und die zukünf­ti­gen Auf­be­wah­rungs­kos­ten

Eine Rück­stel­lung für die Kos­ten der 10-jäh­­ri­gen Auf­be­wah­rung von Man­dan­ten­da­ten im DATEV-Rechen­­zen­­trum bei einer Wir­t­­schafts­­prü­­fungs- und Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft setzt eine öffen­t­­lich-rech­t­­li­che oder eine zivil­recht­li­che Ver­pflich­tung zur Auf­be­wah­rung die­ser Daten vor­aus. Eine öffen­t­­lich-rech­t­­li­che Ver­pflich­tung folgt weder aus § 66 Abs. 1 StBerG noch aus einer eigen­stän­di­gen öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Auf­be­wah­rungs­ver­pflich­tung des Man­dan­ten bei tat­säch­li­cher Auf­be­wah­rung

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Die über­se­he­ne Gewinn­aus­schüt­tung – und der Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid

Ein Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid ist offen­bar unrich­tig, wenn die Steu­er­pflich­ti­ge die Zei­le 44a der Kör­per­schaft­steu­er­erklä­rung nicht aus­ge­füllt hat, obwohl sich aus den dem Finanz­amt vor­lie­gen­den Steu­er­be­schei­ni­gun­gen und der Anla­ge WA zur Kör­per­schaft­steu­er­erklä­rung ergibt, dass die Steu­er­pflich­ti­ge eine Gewinn­aus­schüt­tung einer GmbH erhal­ten und das Finanz­amt in der Anrech­nungs­ver­fü­gung zum Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid die Kapi­tal­ertrag­steu­er auf

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Ein­rei­chung elek­tro­ni­scher Steu­er­erklä­run­gen – und die offen­ba­re Unrich­tig­keit

Die in der Recht­spre­chung des BFH zu § 129 AO ent­wi­ckel­ten Grund­sät­ze gel­ten auch bei der Ein­rei­chung elek­tro­ni­scher Steu­er­erklä­run­gen. Nach § 129 Satz 1 AO kann die Finanz­be­hör­de Schreib­feh­ler, Rechen­feh­ler und ähn­li­che offen­ba­re Unrich­tig­kei­ten, die beim Erlass eines Ver­wal­tungs­akts unter­lau­fen sind, jeder­zeit berich­ti­gen. Bei berech­tig­tem Inter­es­se des Betei­lig­ten ist zu berich­ti­gen

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Voll­ri­si­ko­pa­pie­re – und die Besteue­rung lau­fen­der Kapi­tal­erträ­ge

Sog. BIP-gebun­­­de­­ne Wert­pa­pie­re, die von gegen Argen­­ti­­ni­en-Anlei­hen ein­ge­tausch­ten fest­ver­zins­li­chen Schuld­ver­schrei­bun­gen nach den Emis­si­ons­be­din­gun­gen auto­ma­tisch abge­kop­pelt wor­den und mit einer eige­nen Wert­pa­pier­kenn­num­mer eigen­stän­dig han­del­bar sind, bei denen die Rück­zah­lung des Nenn­ka­pi­tals aus­ge­schlos­sen ist und die Zah­lung eines Ent­gelts von der Ent­wick­lung des argen­ti­ni­schen Brut­to­in­lands­pro­dukts sowie ande­ren varia­blen Grö­ßen abhän­gig ist, sind

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