Revisionsbegründung in Steuersachen

Nach § 120 Abs. 3 Nr. 2 FGO muss der Revisionskläger die Umstände bezeichnen, aus denen sich die Rechtsverletzung ergeben soll.

Revisionsbegründung in Steuersachen

Er muss neben der Rüge eines konkreten Rechtsverstoßes die Gründe tatsächlicher oder rechtlicher Art angeben, die nach seiner Auffassung das erstinstanzliche Urteil als unrichtig erscheinen lassen.

Erforderlich ist eine zumindest kurze Auseinandersetzung mit den Gründen des angefochtenen Urteils, aus der zu erkennen ist, dass der Revisionskläger die Begründung dieses Urteils und sein eigenes Vorbringen überprüft hat1.

Bundesfinanzhof, Urteil vom 29. April 2020 – XI R 3/18

  1. ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH, Beschlüsse vom 09.03.2016 – I R 79/14, BFH/NV 2016, 1039, Rz 12; vom 11.01.2017 – VI R 26/15, BFH/NV 2017, 473, Rz 20; vom 05.10.2017 – VIII R 13/14, BFH/NV 2018, 27, Rz 20[]
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