Revi­si­ons­grund: Diver­genz

§ 115 Abs. 2 Nr. 2 Alter­na­ti­ve 2 FGO setzt vor­aus, dass das Finanz­ge­richt in einer bestimm­ten ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Rechts­fra­ge eine ande­re Mei­nung ver­tritt als ein ande­res Gericht und dass das ange­foch­te­ne Urteil auf die­ser Diver­genz beruht. Ins­be­son­de­re muss es sich um einen ver­gleich­ba­ren Sach­ver­halt und um eine iden­ti­sche Rechts­fra­ge han­deln.

Revi­si­ons­grund: Diver­genz

Hier­an fehlt es, wenn der vom Finanz­ge­richt beur­teil­te Sach­ver­halt sich in so bedeut­sa­mer und wesent­li­cher Wei­se von dem Sach­ver­halt der angeb­li­chen Diver­genz­z­ent­schei­dung unter­schei­det, dass durch den vom BFH auf­ge­stell­ten Rechts­satz der Sach­ver­halt des Finanz­ge­richt nicht als mit­ent­schie­den anzu­se­hen ist 1.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 27. Juli 2016 – V B 4/​16

  1. BFH, Beschlüs­se vom 12.06.2008 – XI B 201/​07; vom 12.02.2014 – V B 100/​13, BFH/​NV 2014, 739[]