Tat­be­stands­be­rich­ti­gungs­an­trag – und die Ent­schei­dungs­er­heb­lich­keit

Ein Tat­be­stands­be­rich­ti­gungs­an­trag ist man­gels Rechts­schutz­be­dürf­nis­ses abzu­leh­nen, wenn die zu berich­ti­gen­de Fest­stel­lung nicht ent­schei­dungs­er­heb­lich war.

Tat­be­stands­be­rich­ti­gungs­an­trag – und die Ent­schei­dungs­er­heb­lich­keit

Das für einen Tat­be­stands­be­rich­ti­gungs­an­trag erfor­der­li­che Rechts­schutz­be­dürf­nis [1] ist man­gels Ent­schei­dungs­er­heb­lich­keit nicht gege­ben, wenn

  • die betrof­fe­nen Fest­stel­lun­gen für die Vor­ent­schei­dung nicht ent­schei­dungs­er­heb­lich waren und
  • eben­so wenig für das vor­lie­gen­de Revi­si­ons­ver­fah­ren ent­schei­dungs­er­heb­lich sind.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 30. März 2017 – IV R 9/​15

  1. vgl. BFH, Urteil vom 24.09.2013 – VI R 6/​11, BFHE 243, 210, BStBl II 2016, 650, Rz 31[]