Tipps und Tricks, um Steu­ern zu spa­ren

Es gibt zahl­rei­che lega­le Tipps und Tricks, um Steu­ern zu spa­ren und damit bares Geld zu gewin­nen. Das deut­sche Steu­er­recht ist aber kom­pli­ziert, sodass kaum jemand die bes­ten recht­li­chen Gele­gen­hei­ten dafür aus dem Gedächt­nis auf­zäh­len kann. Es wird also Zeit, die bes­ten Optio­nen für die gege­be­ne Rechts­la­ge in Erin­ne­rung zu rufen. Was kann man von der Steu­er abset­zen?

Tipps und Tricks, um Steu­ern zu spa­ren

Blick auf die Limits

Es emp­fiehlt sich, die Ober- und Unter­gren­zen für ein Kalen­der­jahr zu beach­ten, denn eine güns­ti­ge­re Kate­go­rie zahlt sich aus. Natür­lich emp­feh­len wir nicht, bei den Zah­len zu trick­sen. Was wir aber guten Gewis­sens vor­schla­gen kön­nen, ist es, Inves­ti­tio­nen vom Jah­res­an­fang auf das Jah­res­en­de zu ver­le­gen oder umge­kehrt, wenn es dadurch gelingt, mit sei­nen Ein- und Aus­ga­ben nach Ablauf des Kalen­der­jah­res eine bes­se­re Kate­go­rie zu errei­chen. Wei­te­re Infos zum The­ma Recht fin­den Sie auf die­ser Home­page.

Abset­zun­gen von Hand­werk und ande­ren Dienst­leis­tun­gen

Steu­ern spa­ren las­sen sich auch bei not­wen­di­gen Arbei­ten in dem eige­nen Haus, denn der Staat unter­stützt die Instand­hal­tung von Wohn­räu­men. Wer einen Hand­wer­ker enga­giert, kann sich 20 % die­ser Aus­ga­ben von der Steu­er abset­zen las­sen. Das­sel­be gilt auch für Dienst­leis­tun­gen Drit­ter für den eige­nen Haus­halt.

Arbeits­be­darf anmel­den

Auch pri­va­te Güter wie Smart­pho­ne, Com­pu­ter und Fach­li­te­ra­tur sind steu­er­lich absetz­bar, sofern man glaub­haft ver­si­chert, dass man die­se Din­ge für die Arbeit benö­tigt. Ist dies der Fall, fal­len die­se Aus­ga­ben nur noch bedingt in den pri­va­ten Bereich. Auch der Kauf und die Rei­ni­gung von Arbeits­klei­dung wird steu­er­lich ent­las­tet. Zu ent­las­ten­den Betriebs­aus­ga­ben gehö­ren auch ande­re Aus­ga­ben wie die Flat­rate für das Inter­net und die Teil­nah­me an Semi­na­ren sowie ande­ren Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­men.

Beson­de­re Belas­tun­gen

Lie­gen in der eige­nen Kran­ken­ge­schich­te beson­de­re Belas­tun­gen vor, hat jeder die Mög­lich­keit, dage­gen gerich­te­te Maß­nah­men wie zum Bei­spiel Fit­ness­stu­dio, Homöo­pa­thie und All­er­gie­ma­trat­ze steu­er­lich abset­zen zu las­sen. Er benö­tigt dafür ledig­lich eine Beschei­ni­gung und soll­te sich zu die­sem Zweck mit sei­nem behan­deln­den Arzt kurz­schlie­ßen.

Bei Betreu­ung und Bil­dung spa­ren

Hat man eige­ne Kin­der, dann hilft der Staat auch hier. So las­sen sich bei der Betreu­ung und Nach­hil­fe bis zu 4.000 Euro pro Jahr spa­ren und selbst die Fahrt­kos­ten der Betreu­ung flie­ßen in die Rech­nung ein. Dies sind immer­hin 30 Cent pro Kilo­me­ter, was sich am Ende des Jah­res zu einer hüb­schen Sum­me auf­sum­mie­ren kann.

Ein Herz für Tie­re

Steu­ern spa­ren lässt sich auch dann, wenn man Haus­tie­re hat, die betreut wer­den müs­sen oder erkrankt sind. So lässt sich der Gang zum Tier­arzt von der Steu­er teil­wei­se abset­zen. Sogar wenn ein Hun­de­sit­ter zum Bei­spiel zum Gas­si gehen enga­giert wer­den muss, weil den gan­zen Tag über arbeits­be­dingt nie­mand im Haus ist, hilft der Staat mit Zuzah­lun­gen wei­ter.

Fest­mahl als Geschäfts­es­sen abset­zen

Nicht jedes Fest­essen, was im eige­nen Haus statt­fin­det, ist pri­vat. Auch hier erstat­tet der Staat teil­wei­se die Kos­ten, wenn es sich dabei um ein Geschäfts­mee­ting in den eige­nen Räum­lich­kei­ten han­delt. Der Grund: Der Staat weiß, dass das Geschäfts­le­ben nicht nur aus rei­ner Arbeit besteht, son­dern auch viel mit Bera­tung und Bezie­hungs­pfle­ge zu tun hat.

Son­der­aus­ga­ben in Rech­nung stel­len

Im deut­schen Steu­er­recht gibt es diver­se Son­der­aus­ga­ben wie Kir­chen­steu­er, Spen­den, Ver­eins­bei­trä­ge, Aus­bil­dungs­kos­ten, Schul­geld und Sanie­run­gen von denk­mal­ge­schütz­ten Haus­be­rei­chen. Die­se las­sen sich von der Steu­er als Son­der­aus­ga­ben-Pau­schal­be­trag mit 36 Euro bzw. 72 Euro für Ehe­paa­re abset­zen.

Pri­va­te Vor­sor­ge

Der Staat hono­riert eine pri­va­te Vor­sor­ge für das Alter. Bei­spie­le dafür, um sich sei­ne Vor­sor­ge teil­wei­se zurück­er­stat­ten zu las­sen, sind Rürup-Ren­te sowie Bei­trä­ge für Ren­ten­ver­si­che­run­gen und berufs­stän­di­sche Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen. Dazu zäh­len auch sons­ti­ge Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen wie die Kranken‑, Pfle­ge, Arbeitslosen‑, Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung und vie­les mehr.

Außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen

Das Leben bringt zahl­rei­che Unwäg­bar­kei­ten mit, die den eige­nen Etat ganz schön durch­ein­an­der­wir­beln kön­nen und bei denen das Steu­er­recht das Risi­ko durch Zuzah­lun­gen abfe­dert. Dazu gehö­ren beson­de­re Ereig­nis­se wie Beer­di­gungs­kos­ten, Krank­heits­kos­ten, Pfle­ge­kos­ten, Unter­halts­kos­ten und Kos­ten für die Berufs­aus­bil­dung des eige­nen Kin­des. Im letz­ten Fall besteht Aus­sicht auf Erfolg, wenn das eige­ne Kind das 26. Lebens­jahr noch nicht über­schrit­ten hat.