Pau­scha­le Vor­aus­zah­lun­gen

Der Euro­päi­sche Gerichts­hof hat einem wei­te­ren umsatz­steu­er­li­chen Gestal­tungs­mo­dell den Gar­aus gemacht:

Pau­scha­le Vor­aus­zah­lun­gen

Nach Ansicht des EuGH erfasst Arti­kel 10 Absatz 2 Unter­ab­satz 2 der Sechs­ten Umsatz­steu­er-Richt­li­nie nicht sol­che pau­scha­le Vor­aus­zah­lun­gen, die für Gegen­stän­de geleis­tet wer­den, die gat­tungs­mä­ßig in einer Lis­te ange­führt wer­den, die jeder­zeit im gegen­sei­ti­gen Ein­ver­neh­men zwi­schen Käu­fer und Ver­käu­fer geän­dert wer­den kann und von der der Käu­fer gege­be­nen­falls Arti­kel auf der Grund­la­ge einer Ver­ein­ba­rung wäh­len kann, die er jeder­zeit ein­sei­tig mit der Fol­ge kün­di­gen kann, dass ihm der nicht ver­wen­de­te Teil der Vor­aus­zah­lung in vol­ler Höhe erstat­tet wird.

EuGH, Urteil vom 21. Febru­ar 2006 – C‑419/​02 (Bupa Hos­pi­tals)