Will­kür­li­che Umsatz­steur­pflicht?

Ob ein Umsatz umsatz­steu­er­bar ist oder nicht, ist nach Ansicht des Euro­päi­schen Gerichts­hofs zunächst rein tech­nisch zu beur­tei­len:

Will­kür­li­che Umsatz­steur­pflicht?

Umsät­ze sind, selbst wenn sie aus­schließ­lich in der Absicht getä­tigt wer­den, einen Steu­er­vor­teil zu erlan­gen, und sonst kei­nen wirt­schaft­li­chen Zweck ver­fol­gen, Lie­fe­run­gen von Gegen­stän­den oder Dienst­leis­tun­gen und damit eine umsatz­steu­er­ba­re wirt­schaft­li­che Tätig­keit im Sin­ne der Sechs­ten Umsatz­steu­er-Richt­li­nie, wenn sie die objek­ti­ven Kri­te­ri­en erfül­len, auf denen die­se Begrif­fe beru­hen.

EuGH, Urteil vom 21. Febru­ar 2006 – C‑223/​03 (Uni­ver­si­ty of Hud­ders­field)