Der Kaf­fee am Imbiss­stand

Die Abga­be eines Kaf­fee­ge­tränks an einem Imbiss­stand unter­liegt dem all­ge­mei­nen (19%igen) Steu­er­satz nach § 12 Abs. 1 UStG.

Der Kaf­fee am Imbiss­stand

Sie unter­liegt weder nach § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG i.V.m. Anla­ge 2 lfd. Nr. 12 noch nach § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG i.V.m. Anla­ge 2 lfd. Nr. 33 (Ver­schie­de­ne Lebens­mit­tel­zu­be­rei­tun­gen) dem ermä­ßig­ten Steu­er­satz; der zube­rei­te­te Kaf­fee ist als nicht­al­ko­hol­hal­ti­ges Getränk i.S. des Zoll­ta­rifs Pos. 2202 nicht begüns­tigt 1.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 29. August 2013 – XI B 79/​12

  1. vgl. auch Lan­ger in Hartmann/​Metzenmacher, Umsatz­steu­er­ge­setz, § 12 Abs. 2 Nr. 1 Rz 58; Gra­we in Offerhaus/​Söhn/​Lange, § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG Rz 239; Hus­mann in Rau/​Dürrwächter, Umsatz­steu­er­ge­setz, § 12 Abs. 2 Nr. 1 und 2 Rz 377; Kraeu­sel in Reiß/​Kraeusel/​Langer, UStG § 12 Rz 446; Klenk in Sölch/​Ringleb, Umsatz­steu­er, § 12 Rz 72; Lippross, Umsatz­steu­er, 23. Aufl., S. 738[]