Der Was­ser­ver­sor­ger und der Haus­an­schluss in der Umsatz­steu­er

Das Legen des Haus­an­schlus­ses, also die Ver­bin­dung des Was­ser-Ver­tei­lungs­net­zes mit der Anla­ge des Grund­stücks­ei­gen­tü­mers, durch ein Was­ser­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men gegen geson­dert berech­ne­tes Ent­gelt fällt auch dann unter den Begriff „Lie­fe­run­gen von Was­ser“ i.S. von § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG i.V.m. Nr. 34 der Anla­ge zum UStG und ist des­halb mit dem ermä­ßig­ten Steu­er­satz zu ver­steu­ern, wenn die Anschluss­leis­tung nicht an den spä­te­ren Was­ser­be­zie­her, son­dern an einen Bau­un­ter­neh­mer oder Bau­trä­ger erbracht wird.

Der Was­ser­ver­sor­ger und der Haus­an­schluss in der Umsatz­steu­er

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 8. Okto­ber 2008 – V R 27/​06