Die Grund­stücks­ge­mein­schaft und der "rich­ti­ge" Leis­tungs­emp­fän­ger

Einer Grund­stücks­ge­mein­schaft steht kein Vor­steu­er­ab­zug für emp­fan­ge­ne (und bezahl­te) Leis­tun­gen zu, wenn nur einer ihrer Gemein­schaf­ter Leis­tungs­emp­fän­ger und die Rech­nung nur an ihn adres­siert ist.

Die Grund­stücks­ge­mein­schaft und der "rich­ti­ge" Leis­tungs­emp­fän­ger

Dies stell­te jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof klar und ver­sag­te damit einer Grund­stücks­ge­mein­schaft den Vor­steu­er­ab­zug aus Rech­nun­gen für Moder­ni­sie­rungs- und Instand­hal­tungs­maß­nah­men eines Wohn- und Geschäfts­hau­ses, bei denen nach außen nur einer der Gemein­schaf­ter als Ver­trags­part­ner auf­ge­tre­ten war, ohne offen zu legen, dass er auch im Namen des ande­ren Gemein­schaf­ters han­delt, so dass auch die Rech­nun­gen nur an ihn adres­siert waren.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 23. Sep­tem­ber 2009 – XI R 14/​08