Durch­schnitts­be­steue­rung für Umsät­ze aus Grab­pfle­ge­leis­tun­gen

Für die im Rah­men eines land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs aus­ge­führ­ten Umsät­ze wird die Umsatz­steu­er im Regel­fall nach soge­nann­ten „Durch­schnitts­sät­zen“ berech­net. Die­se Bestim­mung des § 24 UStG erfasst aber, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt klar­stell­te, bei richt­li­ni­en­kon­for­mer Aus­le­gung nur land­wirt­schaft­li­che Dienst­leis­tun­gen i.S. des Art. 25 der Richt­li­nie 77/​388/​EWG. Deren ein­kom­men­steu­er­recht­li­che Beur­tei­lung ist umsatz­steu­er­recht­lich ohne Bedeu­tung.

Durch­schnitts­be­steue­rung für Umsät­ze aus Grab­pfle­ge­leis­tun­gen

Grab­pfle­ge­leis­tun­gen unter­lie­gen damit nach Ansicht des BFH nicht der Durch­schnitts­satz­be­steue­rung nach § 24 UStG 1993, son­dern der Regel­be­steue­rung.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 31. Mai 2007 – V R 5/​05