Elek­tro­ni­sche Rech­nung

Sicher haben Sie auch schon ein­mal eine Rech­nung per eMail oder als Com­pu­ter-Fax erhal­ten. Was für Pri­vat­per­so­nen unpro­ble­ma­tisch ist, erweist sich für Unter­neh­men jedoch regel­mä­ßig als Hin­der­nis, wenn sie die dort aus­ge­wie­se­ne Umsatz­steu­er als Vor­steu­er gel­tend machen wol­len. Denn der­ar­ti­ge
elek­tro­ni­sche Rech­nun­gen erfül­len regel­mä­ßig nicht die Vor­aus­set­zun­gen des § 14 Abs. 3 UStG und berech­ti­gen damit nicht zum Vor­steu­er­ab­zug. Hier­nach wird eine elek­tro­ni­sche Rech­nung nur dann als vor­steu­er­ab­zugs­fä­hig aner­kannt, wenn sie mit einer "qua­li­fi­zier­ten elek­tro­ni­schen Signa­tur" nach dem Signa­tur­ge­setz ist. Das Pro­blem ist nur: eine Rech­nung mit einer sol­chen qua­li­fi­zier­ten Signa­tur habe ich bis­her noch nicht gese­hen. Eine nur als pdf-Datei oder auch als Com­pu­ter-Fax über­sand­te Rechung sorgt spä­tes­tens bei der nächs­ten Betriebs­prü­fung für "Freu­de".

Elek­tro­ni­sche Rech­nung