Geplan­te Steu­er­än­de­run­gen – Umsatz­steu­er

Nach dne der­zeit vor­lie­gen­den Geset­zes­ent­wür­fen sol­len fol­gen­de Bestim­mun­gen im Bereich der Umsatz­steu­er geän­dert wer­den:

Geplan­te Steu­er­än­de­run­gen – Umsatz­steu­er
  • Anhe­bung des all­ge­mei­nen Umsatz­steu­er­sat­zes (§ 12 Abs. 1 UStG) von 16% auf 19% ab dem 1.1.2007
  • Aus­deh­nung der Steu­er­schuld­ner­schaft des Leis­tungs­emp­fän­gers (soge­nann­te "rever­se char­ge", § 13b UStG) auf bestimm­te „wei­te­re Leis­tun­gen“ ab dem 1.1.2006
  • Ver­dopp­lung der Gren­ze für die Ver­steue­rung nach ver­ein­nahm­ten Umsät­zen (soge­nann­te "Ist-Ver­steue­rung", § 20 UStG) in den alten Bun­des­län­dern von 125.000 ? auf 250.000 ? ab dem 1.1.2006
  • Ver­län­ge­rung der beson­de­ren Umsatz­gren­ze für die Ist-Ver­steue­rung in den neu­en Bun­des­län­dern von 500.000 ? über das Jahr 2006 hin­aus
  • Aus­wei­tung des Buß­geld­tat­be­stan­des (und damit auch Haf­tungs­tat­be­stan­des) der Steu­er­ge­fährung (§ 379 AO) auf die unbe­rech­tig­te Wei­ter­ga­be von Quit­tun­gen