Leis­tungs­be­zie­hun­gen bei der Her­stel­lung von Erschlie­ßungs­an­la­gen

Ver­pflich­tet sich ein Unter­neh­mer gegen­über einer Gemein­de und zusätz­lich in pri­vat­recht­li­chen Ver­trä­gen auch gegen­über den Grund­stücks­ei­gen­tü­mern gegen Ent­gelt zur Her­stel­lung von Erschlie­ßungs­an­la­gen auf öffent­li­chen Flä­chen einer Gemein­de, erbringt der Unter­neh­mer gegen­über der Gemein­de eine ent­gelt­li­che Werk­lie­fe­rung. Es liegt kei­ne sons­ti­ge Leis­tung gegen­über den Eigen­tü­mern der im Erschlie­ßungs­ge­biet gele­ge­nen Grund­stü­cke vor [1].

Leis­tungs­be­zie­hun­gen bei der Her­stel­lung von Erschlie­ßungs­an­la­gen

Zah­lun­gen der Eigen­tü­mer an den Unter­neh­mer im unmit­tel­ba­ren Zusam­men­hang mit der Erschlie­ßung sind Drit­t­ent­gel­te im Sin­ne von § 10 Abs. 1 Satz 3 UStG .

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 22. Juli 2010 – V R 14/​09

  1. ent­ge­gen BMF, Schrei­ben vom 31.05.2002, BStBl I 2002, 631[]