Orga­ni­sa­to­ri­sche Ein­glie­de­rung bei umsatz­steu­er­recht­li­cher Organ­schaft

Die Vor­aus­set­zun­gen der umsatz­steu­er­recht­li­chen Organ­schaft bestim­men sich, so der Bun­des­fi­nanz­hof in einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Beschluss, allein nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG. Die akti­en­recht­li­che Abhän­gig­keits­ver­mu­tung nach § 17 AktG hat inso­weit kei­ne Bedeu­tung.

Orga­ni­sa­to­ri­sche Ein­glie­de­rung bei umsatz­steu­er­recht­li­cher Organ­schaft

Die orga­ni­sa­to­ri­sche Ein­glie­de­rung setzt vor­aus, dass der Organ­trä­ger eine von sei­nem Wil­len abwei­chen­de Wil­lens­bil­dung in der Organ­ge­sell­schaft ver­hin­dern kann.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 5. Dezem­ber 2007 – V R 26/​06