Per­so­nal­bei­stel­lung als tau­sch­ähn­li­che Leis­tung

Vor­aus­set­zung für die Annah­me einer tauschähn­li­chen Leis­tung ist, dass sich zwei ent­gelt­li­che Leis­tun­gen i.S. des § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG 1999 gegen­über­ste­hen, die ledig­lich durch die Moda­li­tät der Ent­gelt­ver­ein­ba­rung (Tausch) mit­ein­an­der ver­knüpft sind. Über­lässt der Auf­trag­ge­ber dem Auf­trag­neh­mer bei ihm, dem Auf­trag­ge­ber, unent­gelt­lich ange­stell­te Mit­ar­bei­ter ledig­lich zur Durch­füh­rung des kon­kre­ten Auf­tra­ges (sog. Per­so­nal­bei­stel­lung), liegt kei­ne sons­ti­ge Leis­tung i.S. des § 3 Abs. 9 UStG 1999 vor.

Per­so­nal­bei­stel­lung als tau­sch­ähn­li­che Leis­tung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 6. Dezem­ber 2007 – V R 42/​06