Pfle­ge­dienstum­sät­ze

§ 4 Nr. 16 Buchst. e UStG 1999 ist weder ver­fas­sungs­recht­lich noch gemein­schafts­recht­lich zu bean­stan­den, soweit die­se Vor­schrift für die Steu­er­frei­heit der dort genann­ten Umsät­ze vor­aus­setzt, dass im vor­an­ge­gan­ge­nen Kalen­der­jahr die Pfle­ge­kos­ten in min­des­tens 40 % der Fäl­le von den gesetz­li­chen Trä­gern der Sozi­al­ver­si­che­rung oder Sozi­al­hil­fe ganz oder zum über­wie­gen­den Teil getra­gen wor­den sind.
UStG 1999 § 4 Nr. 16 Buchst. e
Richt­li­nie 77/​388/​EWG Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. g,
Art. 13 Teil A Abs. 2 Buchst. a

Pfle­ge­dienstum­sät­ze

Urteil vom 24. Janu­ar 2008 V R 54/​06