Preis­nach­läs­se in der Leis­tungs­ket­te

Erstat­tet der ers­te Unter­neh­mer in einer Leis­tungs­ket­te dem End­ver­brau­cher einen Teil des von die­sem gezahl­ten Leis­tungs­ent­gelts oder gewährt er ihm einen Preis­nach­lass, min­dert sich dadurch die Bemes­sungs­grund­la­ge für den Umsatz des ers­ten Unter­neh­mers an sei­nen Abneh­mer der nächs­ten Stu­fe. Der ers­te Unter­neh­mer hat des­halb den für sei­nen Umsatz geschul­de­ten Umsatz­steu­er­be­trag zu berich­ti­gen.

Preis­nach­läs­se in der Leis­tungs­ket­te

Preis­nach­läs­se, die dem Tele­fon­kun­den vom Ver­mitt­ler des Tele­fon­an­bie­ter­ver­tra­ges gewährt wer­den, min­dern die Bemes­sungs­grund­la­ge des Umsat­zes der vom Ver­mitt­ler dem Tele­fon­un­ter­neh­men gegen­über erbrach­ten Ver­mitt­lungs­leis­tung.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 13. Juli 2006 – V R 46/​05