Pro­duk­te ande­rer Land­wir­te im Hof­la­den

Der (pau­scha­len) Umsatz­be­steue­rung nach Durch­schnitts­sät­zen gemäß § 24 UStG unter­liegt nur die Ver­äu­ße­rung selbst­er­zeug­ter land­wirt­schaft­li­cher Pro­duk­te. Dage­gen ist die Ver­äu­ße­rung zuge­kauf­ter land­wirt­schaft­li­cher Pro­duk­te sowie die Ver­äu­ße­rung sog. Han­dels­wa­ren nach den all­ge­mei­nen Vor­schrif­ten des Umsatz­steu­er­ge­set­zes zu besteu­ern. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof in teil­wei­se Ände­rung sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung.

Pro­duk­te ande­rer Land­wir­te im Hof­la­den

Wegen der Not­wen­dig­keit, § 24 UStG richt­li­ni­en­kon­form aus­zu­le­gen, haben, so der BFH, die im Ertrag­steu­er­recht ent­wi­ckel­ten "Zukaufs­gren­zen" kei­ne Bedeu­tung für die umsatz­steu­er­recht­li­che Beur­tei­lung, wann ein Umsatz im Rah­men eines land­wirt­schaft­li­chen Betriebs aus­ge­führt wird.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 14. Juni 2007 – V R 56/​05