Rück­for­de­rung von abge­tre­te­nen Vor­steu­er­über­schüs­sen

Sind im Umsatz­steu­er­jah­res­be­scheid abzugs­fä­hi­ge Vor­steu­ern mit 0 € zugrun­de gelegt, ver­liert die Fest­set­zung eines Ver­gü­tungs­an­spruchs auf­grund einer Umsatz­steu­er­vor­anmel­dung (Vor­be­halts­fest­set­zung), soweit sie auf berück­sich­tig­ten Vor­steu­ern beruht, ihre Wirk­sam­keit als for­mel­ler Rechts­grund für die infol­ge einer wirk­sa­men Abtre­tung des Anspruchs bewirk­te Aus­zah­lung. Im Fal­le der Unein­bring­lich­keit beim Zeden­ten ist das FA zur Rück­for­de­rung des Betra­ges vom Zes­sio­nar berech­tigt.

Rück­for­de­rung von abge­tre­te­nen Vor­steu­er­über­schüs­sen

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 17. März 2009 – VII R 38/​08