Segel­yacht – steu­er­lich gese­hen

Segel­yach­ten sind auch nicht mehr das, was sie ein­mal waren. Zumin­dest tau­gen sie nicht mehr als Steu­er­spar­mo­dell, wie ein heu­te ver­öf­fent­lich­tes Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs zeigt.

Segel­yacht – steu­er­lich gese­hen

Danach sind Vor­steu­er­be­trä­ge, die auf lau­fen­de Auf­wen­dun­gen für Segel­jach­ten ent­fal­len, ab dem 1. April 1999 gemäß § 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG 1999 i.V.m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG nicht abzieh­bar, wenn der Unter­neh­mer die Segel­jach­ten zwar nach­hal­tig und zur Erzie­lung von Ein­nah­men, jedoch ohne Gewinn-/​Überschusserzielungsabsicht ver­mie­tet. Hat der Unter­neh­mer die Segel­jach­ten bereits vor dem 1. April 1999 erwor­ben und die Vor­steu­er für die Kos­ten des Erwerbs abge­zo­gen, ist der Vor­steu­er­ab­zug nach § 17 Abs. 2 Nr. 5 UStG 1999 zu berich­ti­gen, soweit er auf die AfA in der Zeit ab dem 1. April 1999 ent­fällt.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 2. Juli 2008 – XI R 60/​06