Sport­an­la­gen­nut­zung durch Ver­eins­mit­glie­der

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat zu der Fra­ge, ob ein Ver­ein für die Nut­zung sei­ner Sport­an­la­gen durch sei­ne eige­nen Mit­glie­der umsatz­steu­er­pflich­tig ist, eine wei­te­re Ent­schei­dung hin­zu­ge­fügt. Nach Ansicht des BFH führt ein Golf-Club, der sei­nen Mit­glie­dern die ver­eins­ei­ge­nen Golf­an­la­gen zur Nut­zung über­lässt, damit kei­ne von der Umsatz­steu­er befrei­te “sport­li­che Ver­an­stal­tung” i.S. von § 4 Nr. 22 Buchst. b UStG 1999 durch.

Sport­an­la­gen­nut­zung durch Ver­eins­mit­glie­der

Inso­weit kön­nen nach Ansicht des BFH – ganz im Sin­ne der EU-Richt­li­nie 77/​388/​EWG Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. m – auch Mit­glieds­bei­trä­ge und Auf­nah­me­ge­büh­ren Ent­gelt für die Leis­tun­gen eines Sport­ver­eins an sei­ne Mit­glie­der sein.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 11. Okto­ber 2007 – V R 69/​06