Umsatz­steu­er auf "Burn-Out-Kur­se"

"Burn-Out-Kur­se", die im Bereich der Pri­mär­prä­ven­ti­on (§ 20 SGB V) ohne ärzt­li­che Ver­ord­nung von Sozi­al­päd­ago­gen durch­ge­führt wer­den, sind nicht umsatz­steu­er­frei.

Umsatz­steu­er auf "Burn-Out-Kur­se"

Erbrach­te Leis­tun­gen in Form der Durch­füh­rung der "Bur­nout"-Kur­se im Bereich der Pri­mär­prä­ven­ti­on sind kei­ne Umsät­ze aus der Tätig­keit als Arzt, Zahn­arzt, Heil­prak­ti­ker, Phy­sio­the­ra­peut (Kran­ken­gym­nast), Heb­am­me oder aus einer ähn­li­chen heil­be­ruf­li­chen Tätig­keit gemäß § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG a.F.

Die Bur­nout-Kur­se, die von der Kran­ken­kas­se als Leis­tun­gen der Pri­mär­prä­ven­ti­on nach § 20 Abs. 1 SGB V ent­gol­ten wur­den, sind kei­ne steu­er­frei­en Heil­be­hand­lun­gen im Sin­ne des § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG a. F.

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs müs­sen Heil­be­hand­lun­gen im Sin­ne von § 4 Nr. 14 UStG a. F. einen the­ra­peu­ti­schen Zweck haben. Dazu gehö­ren zwar auch Leis­tun­gen, die zum Zweck der Vor­beu­gung erbracht wer­den, wie vor­beu­gen­de Unter­su­chun­gen und ärzt­li­che Maß­nah­men an Per­so­nen, die an kei­ner Krank­heit oder Gesund­heits­stö­rung lei­den, sowie Leis­tun­gen, die zum Schutz ein­schließ­lich der Auf­recht­erhal­tung oder Wie­der­her­stel­lung der mensch­li­chen Gesund­heit erbracht wer­den. Jedoch fehlt es bei Leis­tun­gen zur Prä­ven­ti­on und Selbst­hil­fe im Sin­ne des § 20 Abs. 1 SGB V an einem sol­cher­art ver­stan­de­nen the­ra­peu­ti­schen Zweck. Leis­tun­gen zur Pri­mär­prä­ven­ti­on haben kei­nen unmit­tel­ba­ren Krank­heits­be­zug, weil sie den all­ge­mei­nen Gesund­heits­zu­stand ver­bes­sern und ins­be­son­de­re einen Bei­trag zur Ver­min­de­rung sozi­al beding­ter Ungleich­heit von Gesund­heits­chan­cen erbrin­gen sol­len (§ 20 Abs. 1 Satz 2 SGB V) 1.

Die­se Recht­spre­chung steht im Ein­klang mit der Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on zur Steu­er­frei­heit für Heil­be­hand­lun­gen im Bereich der Human­me­di­zin, die im Rah­men der Aus­übung der von dem betref­fen­den Mit­glied­staat defi­nier­ten ärzt­li­chen und arzt­ähn­li­chen Beru­fe erbracht wer­den (Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. c der 6. USt-RL 77/​388/​EWG 2, ab 01.01.2007: Art. 132 Abs. 1 Buchst. c MwSt­Sys­tRL 3).

Auch danach fal­len Leis­tun­gen der Pri­mär­prä­ven­ti­on nach § 20 SGB V nicht unter die Steu­er­be­frei­ung. Die Rege­lun­gen bezwe­cken eine Steu­er­be­frei­ung für Leis­tun­gen der Heil­be­hand­lung im enge­ren Sin­ne. Dies sind Leis­tun­gen, die zur Dia­gno­se, Behand­lung und, so weit wie mög­lich, Hei­lung von Krank­hei­ten oder Gesund­heits­stö­run­gen die­nen. Die Leis­tun­gen müs­sen einem the­ra­peu­ti­schen Zweck die­nen. Auch wenn die the­ra­peu­ti­sche Zweck­be­stimmt­heit einer Leis­tung nicht in einem beson­ders engen Sinn zu ver­ste­hen ist, müs­sen es den­noch Leis­tun­gen medi­zi­ni­scher Art sein. Die Leis­tung muss auf medi­zi­ni­schen Fest­stel­lun­gen beru­hen, die von dem ent­spre­chen­den Fach­per­so­nal getrof­fen wor­den sind. Dies bedeu­tet, dass die Dienst­leis­tun­gen von einer Per­son erbracht wer­den müs­sen, die zur Aus­übung eines Heil­be­rufs zuge­las­sen ist, oder dass der Zweck des Ein­griffs von einer sol­chen Per­son bestimmt wird 4.

Die­se Vor­aus­set­zun­gen lie­gen im Streit­fall nicht vor. Denn es ist nicht erkenn­bar, dass es sich um der­ar­ti­ge medi­zi­ni­sche Leis­tun­gen han­delt. Es bestehen kei­ne Anhalts­punk­te dafür, dass die Kurs­teil­neh­mer auf­grund ärzt­li­cher Ver­ord­nung oder sonst auf ärzt­li­cher oder ähn­li­cher Ver­an­las­sung an den Kur­sen teil­nah­men, um Krank­hei­ten oder Gesund­heits­stö­run­gen von der Kurs­ver­an­stal­te­rin behan­deln zu las­sen. Die A erstat­te­te die Kos­ten für das "nied­rig­schwel­li­ge" Ange­bot der Kurs­ver­an­stal­te­rin in den Streit­jah­ren nicht auf­grund der medi­zi­ni­schen Fest­stel­lung einer Krank­heit. Viel­mehr han­del­te es sich um Leis­tun­gen an die Mit­glie­der der A auf­grund ande­rer Vor­aus­set­zun­gen.

Auf die Behaup­tung der Kurs­ver­an­stal­te­rin, es habe sich bei den Kurs­teil­neh­mern schon um kran­ke Per­so­nen gehan­delt, kommt es nicht an. Der­ar­ti­ge Fest­stel­lun­gen kann das Finanz­ge­richt nicht tref­fen, da es hier­für an objek­ti­ven Fest­stel­lun­gen, wie bei­spiels­wei­se ärzt­li­chen Ver­ord­nun­gen zur Teil­nah­me an den Kur­sen, fehlt. Sub­jek­ti­ve Vor­stel­lun­gen sind hier­bei nicht erheb­lich 5.

Dies gilt auch in Bezug auf das mög­li­cher­wei­se schwie­rig als Krank­heit zu dia­gnos­ti­zie­ren­de Erschei­nungs­bild eines "Bur­nouts". Gera­de wegen der Viel­schich­tig­keit des Erschei­nungs­bilds ist es zur Abgren­zung steu­er­pflich­ti­ger von steu­er­frei­en Leis­tun­gen not­wen­dig, geeig­ne­te objek­ti­ve Kri­te­ri­en auf­zu­stel­len, die auf medi­zi­ni­sche Leis­tun­gen zurück­füh­ren. Dies ist bei Leis­tun­gen zur Pri­mär­prä­ven­ti­on nicht der Fall. Der­ar­ti­ge Leis­tun­gen sol­len durch Hil­fe­stel­lung zur gesun­den Lebens­wei­se die Ent­ste­hung und Ver­schlim­me­rung von Krank­hei­ten ver­hin­dern oder ver­zö­gern, u. a. in dem Hand­lungs­feld Stressreduktion/​Entspannung (vgl. z. B. die Sat­zung der kos­ten­er­stat­ten­den Kran­ken­kas­se). Die Prä­ven­ti­ons­an­ge­bo­te sol­len nach dem hier in Rede ste­hen­den indi­vi­du­el­len Ansatz den ein­zel­nen Ver­si­cher­ten ver­su­chen zu befä­hi­gen und zu moti­vie­ren, Mög­lich­kei­ten einer gesun­den, Stö­run­gen und Erkran­kun­gen vor­beu­gen­den Lebens­füh­rung aus­zu­schöp­fen. Soll­ten Prä­ven­ti­ons­leis­tun­gen ohne Berück­sich­ti­gung medi­zi­ni­scher Fest­stel­lun­gen steu­er­frei sein, wäre zudem – auch unter Berück­sich­ti­gung des Neu­tra­li­täts­ge­bots – der all­ge­mei­ne Grund­satz, Steu­er­be­frei­un­gen eng aus­zu­le­gen 6, für den Bereich der Heil­be­hand­lun­gen obso­let.

Des Wei­te­ren erfolg­ten die Leis­tun­gen durch die Kurs­ver­an­stal­te­rin nicht als Ärz­tin oder aus einer ähn­li­chen heil­be­ruf­li­chen bzw. heil­hilfs­be­ruf­li­chen Tätig­keit. Die Qua­li­fi­ka­ti­on der Kurs­ver­an­stal­te­rin als Anbie­te­rin einer Maß­nah­me der Pri­mär­prä­ven­ti­on nach § 20 Abs. 1 SGB V ent­spricht im Streit­fall nicht der für die Steu­er­be­frei­ung nach § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG erfor­der­li­chen Qua­li­fi­ka­ti­on.

Die Steu­er­frei­heit ist auf die Umsät­ze aus der Tätig­keit der im Ein­zel­nen bezeich­ne­ten Beru­fe beschränkt. Dies ent­spricht dem Uni­ons­recht (Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. c 77/​388/​EWG; ab 01.01.2007: Art. 132 Abs. 1 Buchst. c MwSt­Sys­tRL).

Ob die Steu­er­pflich­ti­gen die ent­spre­chen­de Qua­li­fi­ka­ti­on erfül­len, bestimmt sich nach dem Recht des jewei­li­gen Mit­glied­staa­tes 7. Dabei ist im Rah­men der Aus­le­gung der natio­na­len Vor­schrif­ten das Ziel der Befrei­ungs­vor­schrift zu berück­sich­ti­gen, wonach die Befrei­ung nur für Heil­be­hand­lun­gen im Bereich der Human­me­di­zin gilt, die von Per­so­nen erbracht wer­den, die die erfor­der­li­chen beruf­li­chen Qua­li­fi­ka­tio­nen besit­zen 8. Zudem ist wegen des Grund­sat­zes der steu­er­li­chen Neu­tra­li­tät zu prü­fen, ob die Per­so­nen für die Durch­füh­rung sol­cher Heil­be­hand­lun­gen über beruf­li­che Qua­li­fi­ka­tio­nen ver­fü­gen, die gewähr­leis­ten kön­nen, dass die­se Behand­lun­gen den­je­ni­gen qua­li­ta­tiv gleich­wer­tig sind, die von Per­so­nen erbracht wer­den, die nach den betref­fen­den natio­na­len Rechts­vor­schrif­ten in den Genuss der Befrei­ung gelan­gen 9. Für die Steu­er­frei­heit ist danach von Bedeu­tung, ob die Dienst­leis­tun­gen von einer Per­son erbracht wer­den, die zur Aus­übung eines Heil­be­rufs zuge­las­sen ist, oder dass der Zweck des Ein­griffs von einer sol­chen Per­son bestimmt wird 10.

Die Kurs­ver­an­stal­te­rin erbrach­te die Leis­tun­gen nicht als Ange­hö­ri­ge eines in § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG a. F. genann­ten Kata­log­be­ru­fes.

Sie erbrach­te die Leis­tun­gen nicht als Ange­hö­ri­ge eines Heil- bzw. Heil­hilfs­be­rufs, der den in § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG a. F. genann­ten Kata­log­be­ru­fen ähn­lich ist.

Vor­aus­set­zung für die Ähn­lich­keit des Beru­fes mit einem Kata­log­be­ruf ist, dass das typi­sche Bild des Kata­log­be­ru­fes mit sei­nen wesent­li­chen Merk­ma­len dem Gesamt­bild des zu beur­tei­len­den Berufs ver­gleich­bar ist. Dazu gehört die Ver­gleich­bar­keit der jeweils aus­ge­üb­ten Tätig­keit nach den sie cha­rak­te­ri­sie­ren­den Merk­ma­len, die Ver­gleich­bar­keit der Aus­bil­dung und die Ver­gleich­bar­keit der Bedin­gun­gen, an die das Gesetz die Aus­übung des zu ver­glei­chen­den Berufs knüpft 11.

Der Nach­weis der ent­spre­chen­den Qua­li­fi­ka­ti­on der Kurs­ver­an­stal­te­rin ergibt sich nicht aus berufs­recht­li­chen Rege­lun­gen. Ins­be­son­de­re ist die Kurs­ver­an­stal­te­rin kei­ne Psy­cho­the­ra­peu­tin im Sin­ne des § 1 Abs. 1 Satz 4 des Psy­cho­the­ra­peu­ten­ge­set­zes (PsychThG). Das Stu­di­um der Sozi­al­päd­ago­gik mit einer psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Zusatz­aus­bil­dung genügt danach nicht 12.

Auch aus ande­ren Indi­zi­en ergibt sich kei­ne zur Steu­er­frei­heit füh­ren­de beruf­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on der Kurs­ver­an­stal­te­rin. Aus der Kos­ten­tra­gung durch die Kran­ken­kas­se kann nicht auf das Vor­lie­gen der erfor­der­li­chen Berufs­qua­li­fi­ka­ti­on geschlos­sen wer­den.

Zwar kann die Kos­ten­tra­gung durch Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger im Ein­zel­fall ein Indiz für eine ähn­li­che heil­be­ruf­li­che Tätig­keit mit ver­gleich­ba­rer Qua­li­fi­ka­ti­on sein. Dies kann sich bei­spiels­wei­se aus den Bezie­hun­gen der Kran­ken­kas­sen zu den Leis­tungs­er­brin­gern nach dem Vier­ten Kapi­tel des SGB V und damit aus den §§ 69 ff. SGB V erge­ben. Der­ar­ti­ges ist im Streit­fall jedoch nicht gege­ben. Die Leis­tun­gen der Kurs­ver­an­stal­te­rin feh­len in dem Leis­tungs­ka­ta­log der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen nach § 92 SGB V. Sie hat kei­nen Ver­sor­gungs­ver­trag nach § 111 SGB V abge­schlos­sen oder ist nach § 124 SGB V zuge­las­sen. Eben­so wenig hat die Kurs­ver­an­stal­te­rin in den Streit­jah­ren einen Ver­sor­gungs­ver­trag gemäß § 11 Abs. 2, § 40, § 111 SGB V für Leis­tun­gen von Fach­kräf­ten zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on geschlos­sen oder wur­den die Leis­tun­gen gemäß § 43 SGB V in Ver­bin­dung mit einer "Gesamt­ver­ein­ba­rung" von den Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­gern getra­gen 13.

Ein Indiz für die ver­gleich­ba­re beruf­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on der Kurs­ver­an­stal­te­rin ergibt sich im Übri­gen nicht aus der Rege­lung in der Sat­zung der Kran­ken­kas­se, wonach Leis­tun­gen der Pri­mär­prä­ven­ti­on von der Kran­ken­kas­se über­nom­men wer­den. Eben­so wenig kann von den Qua­li­täts­an­for­de­run­gen an die Anbie­ter nach dem Leit­fa­den Prä­ven­ti­on auf die nach § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG a. F. erfor­der­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on geschlos­sen wer­den. Die genann­ten Rege­lun­gen füh­ren nicht dazu, die nach § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG a. F. erfor­der­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on nach­zu­wei­sen. Dem steht der damit ver­bun­de­ne unter­schied­li­che Zweck ent­ge­gen. Die genann­ten Rege­lun­gen bezie­hen sich gera­de nicht auf medi­zi­ni­sche Leis­tun­gen, son­dern auf hier­von zu unter­schei­den­de Leis­tun­gen zur Pri­mär­prä­ven­ti­on.

Dass – wie die Kurs­ver­an­stal­te­rin vor­trägt – in den Fol­ge­jah­ren eine Kos­ten­er­stat­tung der Leis­tun­gen durch die Kran­ken­kas­sen nach § 43 SGB V erfolg­te, hat wegen des auch im Umsatz­steu­er­recht gel­ten­den Abschnitts­prin­zips für die Streit­jah­re kei­ne Bedeu­tung 14.

Es bestehen kei­ne Anhalts­punk­te dafür, dass sonst die Leis­tun­gen der Kurs­ver­an­stal­te­rin von einer Per­son bestimmt wur­den, die die berufs­recht­li­chen Qua­li­fi­ka­tio­nen im Sin­ne des § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG a. F. erfüllt.

Das Finanz­amt war nicht nach den Grund­sät­zen von Treu und Glau­ben gehin­dert, Umsatz­steu­er­be­schei­de zu erlas­sen, in denen die Leis­tun­gen der Kurs­ver­an­stal­te­rin als steu­er­pflich­tig behan­delt wur­den, selbst wenn die Kurs­ver­an­stal­te­rin einem Bear­bei­ter des Finanz­am­tes die Rech­nun­gen ohne Umsatz­steu­er­aus­weis ohne Bean­stan­dung vor­ge­legt hat. Aus der blo­ßen Vor­la­ge der Rech­nun­gen konn­te kein berech­tig­tes Ver­trau­en der Kurs­ver­an­stal­te­rin dahin­ge­hend ent­ste­hen, dass die Leis­tun­gen umsatz­steu­er­frei sei­en. Denn für die­se Beur­tei­lung sind – wie oben dar­ge­legt – ande­re Kri­te­ri­en ent­schei­dend.

Finanz­ge­richt Ham­burg, Urteil vom 14. April 2014 – 1 K 51/​13

  1. vgl. BFH, Beschluss vom 04.10.2012 – XI B 46/​12, BFH/​NV 2013, 273, m. w. N.;Sterzinger, in: Birkenfeld/​Wäger, Umsatz­steu­er-Hand­buch, Stand: Okto­ber 2013, § 98, Rz. 93, 101 m. w. N.[]
  2. Sechs­te Richt­li­nie des Rates vom 17.05.1977 zur Har­mo­ni­sie­rung der Rechts­vor­schrif­ten der Mit­glied­staa­ten über die Umsatz­steu­ern, 77/​388/​EWG, ABl.EG L 145 vom 13.06.1977, S. 1 ff.[]
  3. Richt­li­nie 2006/​112/​EG des Rates vom 28.11.2006 über das gemein­sa­me Mehr­wert­steu­er­sys­tem, ABl. L 347 vom 11.12.2006, S. 1 ff., MwSt­Sys­tRL[]
  4. vgl. EuGH, Urteil vom 21.03.2013 – C‑91/​12, PFC Cli­nic AB, HFR 2013, 458, Celex-Nr. 62012CJ0091, Rz. 24 ff. m. w. N.[]
  5. vgl. auch EuGH, Urteil vom 21.03.2013 – C‑91/​12, PFC Cli­nic AB, HFR 2013, 458, Rz. 34 f.[]
  6. vgl. EuGH, Urteil vom 21.03.2013 – C‑91/​12, PFC Cli­nic AB, HFR 2013, 458, Rz. 23[]
  7. vgl. EuGH, Urteil vom 27.04.2006 – C‑443/​04, Sol­le­veld, und – C‑444/​04, van den Hout-van Eijns­ber­gen, Slg. – 2006, I‑3617 Rz. 29[]
  8. EuGH, Urteil vom 27.04.2006 – C‑443/​04, – C‑444/​04, Slg. 2006, I‑3617, Rz. 37[]
  9. EuGH, Urteil vom 27.04.2006 – C‑443/​04, – C‑444/​04, Slg. 2006, I‑3617, Rz. 41[]
  10. EuGH, Urteil vom 21.03.2013 – C‑91/​12, PCF Cli­nic AB, HFR 2013, 458, Rz. 36[]
  11. BFH, Urteil vom 29.01.1998 – V R 3/​96, BFHE 185, 287, BSt­Bl II 1998, 453 m. w. N.[]
  12. vgl. auch Wag­ner, in: Plückebaum/​Widmann, UStG, § 4 Nr. 14 Rz. 174a zu [Diplom-]Psy­cho­lo­gen[]
  13. vgl. im Ein­zel­nen zu die­sen Indi­zi­en BFH, Urteil vom 08.03.2012 – V R 30/​09, BFHE 237, 263, BSt­Bl II 2012, 623 m. w. N.[]
  14. vgl. hier­zu BFH, Urteil vom 08.03.2012 – V R 30/​09, BFHE 237, 263, BSt­Bl II 2012, 623 m. w. N.[]