Umsatz­steu­er im Rei­se­ge­wer­be

Erstat­tet der ers­te Unter­neh­mer in einer Leis­tungs­ket­te dem End­ver­brau­cher einen Teil des von die­sem gezahl­ten Leis­tungs­ent­gelts oder gewährt er ihm einen Preis­nach­lass, min­dert sich dadurch die Bemes­sungs­grund­la­ge für den Umsatz des ers­ten Unter­neh­mers (an sei­nen Abneh­mer der nächs­ten Stu­fe). Der ers­te Unter­neh­mer hat des­halb den für sei­nen Umsatz geschul­de­ten Umsatz­steu­er­be­trag zu berich­ti­gen.

Umsatz­steu­er im Rei­se­ge­wer­be

Preis­nach­läs­se, die dem Abneh­mer von Rei­se­leis­tun­gen vom Rei­se­bü­ro für eine von ihm ledig­lich ver­mit­tel­te Rei­se gewährt wer­den, min­dern die Bemes­sungs­grund­la­ge des Umsat­zes der vom Rei­se­bü­ro dem Rei­se­ver­an­stal­ter gegen­über erbrach­ten Ver­mitt­lungs­leis­tung.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 12. Janu­ar 2006 – V R 3/​04

  1. BFH, Urteil vom 30. Okto­ber 2008, V R 44/​071[]