Umsatz­steu­er­freie Heil­be­hand­lun­gen eines Fach­kran­ken­pfle­gers für Kran­ken­haus­hy­gie­ne

Infek­ti­ons­hy­gie­ni­sche Leis­tun­gen eines Fach­kran­ken­pfle­gers für Kran­ken­haus­hy­gie­ne an Kran­ken­häu­ser, Alten­hei­me oder Pfle­ge­hei­me sind (nur) inso­weit nach § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG a.F. umsatz­steu­er­frei, als die­se Ein­rich­tun­gen mit den bezo­ge­nen Leis­tun­gen bei der Aus­übung einer Heil­be­hand­lungs­tä­tig­keit infek­ti­ons­hy­gie­ni­sche Anfor­de­run­gen erfül­len müs­sen.

Umsatz­steu­er­freie Heil­be­hand­lun­gen eines Fach­kran­ken­pfle­gers für Kran­ken­haus­hy­gie­ne

Nach § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG a.F. waren die Umsät­ze aus der Tätig­keit als Arzt, Zahn­arzt, Heil­prak­ti­ker, Phy­sio­the­ra­peut (Kran­ken­gym­nast), Heb­am­me oder aus einer ähn­li­chen heil­be­ruf­li­chen Tätig­keit und aus der Tätig­keit als kli­ni­scher Che­mi­ker umsatz­steu­er­frei. Die­se Vor­schrift setz­te zunächst Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. c der Richt­li­nie 77/​388/​EWG und seit 2007 Art. 132 Abs. 1 Buchst. c der Richt­li­nie 2006/​112/​EG des Rates vom 28.11.2006 über das gemein­sa­me Mehr­wert­steu­er­sys­tem (MwSt­Sys­tRL) in natio­na­les Recht um. Danach befrei­en die Mit­glied­staa­ten Heil­be­hand­lun­gen im Bereich der Human­me­di­zin, die im Rah­men der Aus­übung der von dem betref­fen­den Mit­glied­staat defi­nier­ten ärzt­li­chen und arzt­ähn­li­chen Beru­fe durch­ge­führt wer­den, von der Steu­er.

§ 4 Nr. 14 Satz 1 UStG a.F. ist im Lich­te die­ser Bestim­mun­gen richt­li­ni­en­kon­form aus­zu­le­gen 1. Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. b und c der Richt­li­nie 77/​388/​EWG und Art. 132 Abs. 1 Buchst. b und c der MwSt­Sys­tRL sind in glei­cher Wei­se aus­zu­le­gen; daher kann auch die Recht­spre­chung des EuGH zu Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. b und c der Richt­li­nie 77/​388/​EWG wei­ter­hin zur Aus­le­gung her­an­ge­zo­gen wer­den 2.

Der Begriff "Heil­be­hand­lun­gen im Bereich der Human­me­di­zin" ist ein auto­no­mer uni­ons­recht­li­cher Begriff 3.

Sowohl der Begriff "ärzt­li­che Heil­be­hand­lung" als auch der Begriff "Heil­be­hand­lun­gen im Bereich der Human­me­di­zin" erfas­sen Leis­tun­gen, die zur Dia­gno­se, Behand­lung und, so weit wie mög­lich, Hei­lung von Krank­hei­ten oder Gesund­heits­stö­run­gen die­nen 4.

Leis­tun­gen, die zum Zweck der Vor­beu­gung erbracht wer­den, kom­men für die­se Steu­er­be­frei­ung eben­so in Betracht 5 wie Leis­tun­gen medi­zi­ni­scher Art, die zum Schutz ein­schließ­lich der Auf­recht­erhal­tung oder Wie­der­her­stel­lung der mensch­li­chen Gesund­heit erbracht wer­den 6.

Arzt­ähn­li­che Leis­tun­gen, z.B. von Kran­ken­pfle­gern, kön­nen eben­falls Heil­be­hand­lun­gen im Bereich der Human­me­di­zin sein, wenn sie zum Zweck der Vor­beu­gung, Dia­gno­se oder The­ra­pie erbracht wer­den 7.

Dage­gen sind Leis­tun­gen, die zu einem ande­ren Zweck als dem der Dia­gno­se, der Behand­lung und, soweit mög­lich, der Hei­lung von Krank­hei­ten oder Gesund­heits­stö­run­gen durch­ge­führt wer­den und kei­nem sol­chen the­ra­peu­ti­schen Ziel die­nen, kei­ne Heil­be­hand­lun­gen 8.

Das gilt ins­be­son­de­re für Leis­tun­gen, die ledig­lich den all­ge­mei­nen Gesund­heits­zu­stand ver­bes­sern oder das all­ge­mei­ne Wohl­be­fin­den stei­gern sol­len 9.

Zu den nach § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG a.F. steu­er­frei­en Heil­be­hand­lungs­leis­tun­gen gehö­ren auch infek­ti­ons­hy­gie­ni­sche Leis­tun­gen, die sicher­stel­len sol­len, dass Ärz­te und Kran­ken­häu­ser die für sie bestehen­den Ver­pflich­tun­gen nach dem IfSG im jewei­li­gen Ein­zel­fall erfül­len. Der Zweck der Steu­er­be­frei­ung, die Kos­ten von Heil­be­hand­lun­gen zu sen­ken, recht­fer­tigt die Ein­be­zie­hung von Leis­tun­gen, die ein Arzt mit unmit­tel­ba­rem Bezug zu einer Heil­be­hand­lungs­tä­tig­keit erbringt, damit ande­re Ärz­te und Kran­ken­häu­ser bei der Aus­übung ihrer Heil­be­hand­lungs­tä­tig­keit die hier­für bestehen­den, medi­zi­nisch uner­läss­li­chen und gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen infek­ti­ons­hy­gie­ni­schen Anfor­de­run­gen erfül­len 10.

Eine Steu­er­be­frei­ung nach den genann­ten Bestim­mun­gen setzt außer­dem vor­aus, dass der Leis­tungs­er­brin­ger über einen ent­spre­chen­den beruf­li­chen Befä­hi­gungs­nach­weis ver­fügt 11.

Der Nach­weis der erfor­der­li­chen Qua­li­fi­ka­ti­on kann sich für die nicht unter einen der in § 4 Nr. 14 UStG a.F. genann­ten Kata­log­be­ru­fe fal­len­den Unter­neh­mer z.B. auch aus berufs­recht­li­chen Rege­lun­gen erge­ben 12.

Infek­ti­ons­hy­gie­ni­sche Leis­tun­gen für ein Kran­ken­haus

Infek­ti­ons­hy­gie­ni­sche Leis­tun­gen sind steu­er­frei, soweit der Fach­kran­ken­pfle­ger für Kran­ken­haus­hy­gie­ne sie an Kran­ken­häu­sern erbracht hat.

Die­se Leis­tun­gen des Fach­kran­ken­pfle­gers sind nach den für den Bun­des­fi­nanz­hof gemäß § 118 Abs. 2 FGO bin­den­den tat­säch­li­chen Fest­stel­lun­gen des Finanz­ge­richt Teil eines Gesamt­ver­fah­rens zur Durch­füh­rung von Heil­be­hand­lun­gen in einem Kran­ken­haus, das mit den infek­ti­ons­hy­gie­ni­schen Leis­tun­gen des Fach­kran­ken­pfle­gers die Erfül­lung der ihm nach dem IfSG auf­er­leg­ten Ver­pflich­tun­gen in Kran­ken­häu­sern sicher­ge­stellt hat.

Anhalts­punk­te dafür, dass in den Kran­ken­häu­sern ganz oder teil­wei­se Leis­tun­gen erbracht wor­den sein könn­ten, die nicht dem Schutz der mensch­li­chen Gesund­heit gedient haben, was die Anwen­dung der Steu­er­be­frei­ung inso­weit aus­schlös­se 13, sind weder vom Finanz­amt vor­ge­tra­gen noch sonst ersicht­lich.

Eine Steu­er­frei­heit der an die Kran­ken­häu­ser erbrach­ten infek­ti­ons­hy­gie­ni­schen Leis­tun­gen des Fach­kran­ken­pfle­gers setzt nicht zwin­gend das ‑vom Finanz­amt gefor­der­te- Ver­trau­ens­ver­hält­nis zu einem Pati­en­ten vor­aus 14.

Denn die Tätig­keit des Fach­kran­ken­pfle­gers dient inso­weit der unmit­tel­ba­ren Sicher­stel­lung der erfor­der­li­chen infek­ti­ons­hy­gie­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen für die sta­tio­nä­ren oder ambu­lan­ten medi­zi­ni­schen Behand­lun­gen, zu deren Ein­hal­tung Kran­ken­häu­ser und Ärz­te im Rah­men der jewei­li­gen Behand­lung im Ein­zel­fall ver­pflich­tet sind 15.

Die­sem Zweck die­nen­de Leis­tun­gen ‑auch (nur) bera­ten­der Art- sind steu­er­frei 16.

Soweit das Finanz­amt meint, das Befol­gen infek­ti­ons­hy­gie­ni­scher Anfor­de­run­gen bil­de nur den Rah­men, in dem die eigent­li­che Behand­lungs­leis­tung erbracht wer­de, ent­spricht dies weder den tat­säch­li­chen Fest­stel­lun­gen des Finanz­ge­richt noch dem BFH-Urteil in BFHE 235, 58, BFH/​NV 2011, 2214.

Für die Rich­tig­keit der Aus­le­gung spricht schließ­lich die Ein­füh­rung des § 4 Nr. 14 Buchst. e UStG 17.

Nach die­ser Vor­schrift sind seit 1.07.2013 die zur Ver­hü­tung von nos­o­ko­mia­len Infek­tio­nen und zur Ver­mei­dung der Wei­ter­ver­brei­tung von Krank­heits­er­re­gern, ins­be­son­de­re sol­cher mit Resis­ten­zen, erbrach­ten Leis­tun­gen eines Arz­tes oder einer Hygie­ne­fach­kraft an die in § 4 Nr. 14 Buchst. a, b und d UStG genann­ten Ein­rich­tun­gen steu­er­frei, die die­sen dazu die­nen, ihre Heil­be­hand­lungs­leis­tun­gen ord­nungs­ge­mäß unter Beach­tung der nach dem IfSG und den Rechts­ver­ord­nun­gen der Län­der nach § 23 Abs. 8 IfSG bestehen­den Ver­pflich­tun­gen zu erbrin­gen.

Auch der Gesetz­ge­ber geht mitt­ler­wei­le davon aus, dass es sich bei sol­chen Leis­tun­gen um Heil­be­hand­lun­gen han­delt 18.

Infek­ti­ons­hy­gie­ni­sche Leis­tun­gen für ein Alters­heim oder Pfle­ge­heim

Nach der Recht­spre­chung des BFH ist für die Steu­er­frei­heit infek­ti­ons­hy­gie­ni­scher Leis­tun­gen ein unmit­tel­ba­rer Bezug zu einer Heil­be­hand­lungs­tä­tig­keit in Kran­ken­häu­sern oder ande­ren medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen erfor­der­lich 19; die Leis­tungs­emp­fän­ger müs­sen mit den emp­fan­ge­nen Leis­tun­gen bei der Aus­übung ihrer Heil­be­hand­lungs­tä­tig­keit die hier­für bestehen­den medi­zi­nisch uner­läss­li­chen und gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen infek­ti­ons­hy­gie­ni­schen Anfor­de­run­gen im Ein­zel­fall erfül­len.

Soweit aus all­ge­mei­nen Erwä­gun­gen abge­lei­tet wird, dass die gegen­über "Alten- bzw. Pfle­ge­hei­men" erbrach­ten Umsät­ze aus der Tätig­keit eines Hygie­ne­be­ra­ters gene­rell als steu­er­freie Leis­tun­gen i.S. des § 4 Nr. 14 UStG a.F. anzu­se­hen sei­en, ver­mag der Bun­des­fi­nanz­hof dem nicht zu fol­gen 20.

Davon, dass "Alten- bzw. Pfle­ge­hei­me" (aus­schließ­lich) Heil­be­hand­lungs­leis­tun­gen aus­füh­ren, kann ‑ent­ge­gen der Auf­fas­sung des Fach­kran­ken­pfle­gers- nicht aus­ge­gan­gen wer­den, weil dort in der Regel ‑jeden­falls auch- erbrach­te Leis­tun­gen der Grund­pfle­ge und der haus­wirt­schaft­li­chen Ver­sor­gung kei­ne Heil­be­hand­lun­gen sind 21.

Das Vor­lie­gen einer Heil­be­hand­lung kann auch nicht ohne wei­te­re tat­säch­li­che Fest­stel­lun­gen damit begrün­det wer­den, dass "Alten- bzw. Pfle­ge­hei­me" in Hygie­ne­plä­nen inner­be­trieb­li­che Ver­fah­rens­wei­sen zur Infek­ti­ons­hy­gie­ne fest­zu­le­gen haben, der infek­ti­ons­hy­gie­ni­schen Über­wa­chung durch das Gesund­heits­amt unter­lie­gen und nach § 11 Abs. 1 Nr. 9 des Heim­ge­set­zes nur dann betrie­ben wer­den dür­fen, wenn der Trä­ger und die Lei­tung einen aus­rei­chen­den Schutz der Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner vor Infek­tio­nen gewähr­leis­ten und sicher­stel­len, dass von den Beschäf­tig­ten die für ihren Auf­ga­ben­be­reich ein­schlä­gi­gen Anfor­de­run­gen der Hygie­ne ein­ge­hal­ten wer­den.

§ 36 IfSG lau­te­te im Streit­jahr aus­zugs­wei­se:

  1. Die in § 33 genann­ten Gemein­schafts­ein­rich­tun­gen" (d.h. Ein­rich­tun­gen, in denen über­wie­gend Säug­lin­ge, Kin­der oder Jugend­li­che betreut wer­den, ins­be­son­de­re Kin­der­krip­pen, Kin­der­gär­ten, Kin­der­ta­ges­stät­ten, Kin­der­hor­te, Schu­len oder sons­ti­ge Aus­bil­dungs­ein­rich­tun­gen, Hei­me, Feri­en­la­ger und ähn­li­che Ein­rich­tun­gen) "sowie Kran­ken­häu­ser, Vor­sor­ge- oder Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tun­gen, Ein­rich­tun­gen für ambu­lan­tes Ope­rie­ren, Dia­ly­se­ein­rich­tun­gen, Tages­kli­ni­ken, Ent­bin­dungs­ein­rich­tun­gen, Ein­rich­tun­gen nach § 1 Abs. 1 bis 5 des Heim­ge­set­zes, ver­gleich­ba­re Behand­lungs, Betreu­ungs- oder Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen sowie Obdach­lo­sen­un­ter­künf­te, Gemein­schafts­un­ter­künf­te für Asyl­be­wer­ber, Spät­aus­sied­ler und Flücht­lin­ge sowie sons­ti­ge Mas­sen­un­ter­künf­te und Jus­tiz­voll­zugs­an­stal­ten legen in Hygie­ne­plä­nen inner­be­trieb­li­che Ver­fah­rens­wei­sen zur Infek­ti­ons­hy­gie­ne fest. Die genann­ten Ein­rich­tun­gen unter­lie­gen der infek­ti­ons­hy­gie­ni­schen Über­wa­chung durch das Gesund­heits­amt.
  2. Zahn­arzt­pra­xen sowie Arzt­pra­xen und Pra­xen sons­ti­ger Heil­be­ru­fe, in denen inva­si­ve Ein­grif­fe vor­ge­nom­men wer­den, sowie sons­ti­ge Ein­rich­tun­gen und Gewer­be, bei denen durch Tätig­kei­ten am Men­schen durch Blut Krank­heits­er­re­ger über­tra­gen wer­den kön­nen, kön­nen durch das Gesund­heits­amt infek­ti­ons­hy­gie­nisch über­wacht wer­den.

Dass allein die Erstel­lung von Hygie­ne­plä­nen bzw. die infek­ti­ons­hy­gie­ni­sche Über­wa­chung durch das Gesund­heits­amt nicht zum Vor­lie­gen einer Heil­be­hand­lung führt, zeigt sich schon dar­an, dass § 36 IfSG auch Ein­rich­tun­gen zur Auf­stel­lung von Hygie­ne­plä­nen ver­pflich­tet und der Über­wa­chung durch das Gesund­heits­amt unter­stellt, die ‑wie z.B. Gemein­schafts­ein­rich­tun­gen i.S. des § 33 IfSG, Obdach­lo­sen­un­ter­künf­te, sons­ti­ge Mas­sen­un­ter­künf­te und Jus­tiz­voll­zugs­an­stal­ten- übli­cher­wei­se über­haupt kei­ne Heil­be­hand­lun­gen aus­füh­ren.

Daher ist zunächst gemäß zu ermit­teln, an wel­che Art von Alten- bzw. Pfle­ge­hei­men der Fach­kran­ken­pfle­ger sei­ne Leis­tun­gen erbracht hat und ob die­se Ein­rich­tun­gen ‑im Sin­ne des BFH-Urteils in BFHE 235, 58, BFH/​NV 2011, 2214- Heil­be­hand­lun­gen aus­ge­führt haben.

wird wei­ter der Fra­ge nach­zu­ge­hen sein, ob die Leis­tun­gen des Fach­kran­ken­pfle­gers even­tu­ell nach § 4 Nr. 16 Buchst. d oder e UStG a.F. oder Art. 132 Abs. 1 Buchst. g der MwSt­Sys­tRL steu­er­frei sein könn­ten.

Als "eng ver­bun­de­ner Umsatz" im Sin­ne die­ser Bestim­mun­gen ist (auch) eine Leis­tung anzu­se­hen, die für die Pfle­ge und Ver­sor­gung der von den dort genann­ten Ein­rich­tun­gen auf­ge­nom­me­nen Per­so­nen uner­läss­lich ist 22.

Fer­ner müss­te der Fach­kran­ken­pfle­ger eine aner­kann­te Ein­rich­tung mit sozia­lem Cha­rak­ter sein 23.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 5. Novem­ber 2014 – XI R 11/​13

  1. stän­di­ge Recht­spre­chung, vgl. z.B. BFH, Urtei­le vom 19.12 2002 – V R 28/​00, BFHE 201, 330, BSt­Bl II 2003, 532; vom 01.04.2004 – V R 54/​98, BFHE 205, 505, BSt­Bl II 2004, 681; vom 07.02.2013 – V R 22/​12, BFHE 240, 428, BSt­Bl II 2014, 126[]
  2. vgl. EuGH, Urteil vom 10.06.2010 – C‑86/​09 ‑Future Health Technologies‑, Slg. 2010, I‑5215, Umsatz­steu­er-Rund­schau ‑UR- 2010, 540, Rz 26 f.[]
  3. vgl. EuGH, Urtei­le vom 20.11.2003 – C‑212/​01 ‑Unterpertinger‑, Slg. 2003, I‑13859, BFH/​NV Bei­la­ge 2004, 111, Rz 35; vom 20.11.2003 – C‑307/​01 ‑D' Ambrumenil‑, Slg. 2003, I‑13989, BFH/​NV Bei­la­ge 2004, 115, Rz 53[]
  4. EuGH, Urtei­le vom 08.06.2006 – C‑106/​05 ‑L.u.P.-, Slg. 2006, I‑5123, BFH/​NV Bei­la­ge 2006, 442, Rz 27; vom 10.06.2010 – C‑262/​08 ‑CopyGene‑, Slg. 2010, I‑5053, UR 2010, 526, Rz 28; BFH, Urteil vom 12.08.2004 – V R 27/​02, BFH/​NV 2005, 583[]
  5. EuGH, Urtei­le ‑Unter­per­tin­ger- in Slg. 2003, I‑13859, BFH/​NV Bei­la­ge 2004, 111, Rz 40; ‑D' Ambru­me­nil- in Slg. 2003, I‑13989, BFH/​NV Bei­la­ge 2004, 115, Rz 58; ‑L.u.P.- in Slg. 2006, I‑5123, BFH/​NV Bei­la­ge 2006, 442, Rz 29; ‑Copy­Ge­ne- in Slg. 2010, I‑5053, UR 2010, 526, Rz 30[]
  6. vgl. EuGH, Urteil vom 21.03.2013 – C‑91/​12 ‑PF- C‑, DStR 2013, 757, Mehr­wert­steu­er­recht ‑MwStR- 2013, 197, Rz 27 f., m.w.N.[]
  7. vgl. EuGH, Urteil vom 10.09.2002 – C‑141/​00 ‑Kügler‑, Slg. 2002, I‑6833, BFH/​NV Bei­la­ge 2003, 30, Rz 40 f.; BFH, Urteil vom 18.01.2005 – V R 99/​01, BFH/​NV 2005, 1392, jeweils zu Leis­tun­gen der Behand­lungs­pfle­ge[]
  8. vgl. EuGH, Urteil vom 14.09.2000 – C‑384/​98 ‑D.-, Slg. 2000, I‑6795, BFH/​NV Bei­la­ge 2001, 31, Rz 18 f.; BFH, Urtei­le vom 15.07.2004 – V R 27/​03, BFHE 206, 471, BSt­Bl II 2004, 862; vom 30.06.2005 – V R 1/​02, BFHE 210, 188, BSt­Bl II 2005, 675, unter II.a; BFH, Beschlüs­se vom 06.09.2011 – V B 64/​11, BFH/​NV 2011, 2133, Leit­satz; und vom 24.10.2011 – XI B 54/​11, BFH/​NV 2012, 279, Rz 9; EuGH, Urteil ‑PF- C- in DStR 2013, 757, MwStR 2013, 197, Rz 29 und 31[]
  9. vgl. BFH, Urtei­le vom 26.09.2007 – V R 54/​05, BFHE 219, 241, BSt­Bl II 2008, 262; vom 30.01.2008 – XI R 53/​06, BFHE 221, 399, BSt­Bl II 2008, 647; BFH, Beschlüs­se vom 28.09.2007 – V B 7/​06, BFH/​NV 2008, 122; vom 04.10.2012 – XI B 46/​12, BFH/​NV 2013, 273[]
  10. BFH, Urteil in BFHE 235, 58, BFH/​NV 2011, 2214[]
  11. vgl. dazu all­ge­mein EuGH, Urteil vom 27.04.2006 – C‑443/​04, – C‑444/​04 ‑Sol­le­veld u.a.-, Slg. 2006, I‑3617, BFH/​NV Bei­la­ge 2006, 299; BFH, Urtei­le vom 12.08.2004 – V R 18/​02, BFHE 207, 381, BSt­Bl II 2005, 227; vom 11.11.2004 – V R 34/​02, BFHE 208, 65, BSt­Bl II 2005, 316[]
  12. vgl. BFH, Urtei­le vom 30.04.2009 – V R 6/​07, BFHE 225, 248, BSt­Bl II 2009, 679; vom 08.03.2012 – V R 30/​09, BFHE 237, 263, BSt­Bl II 2012, 623[]
  13. vgl. BFH, Beschluss in BFH/​NV 2011, 2133, zu Anäs­the­sis­ten[]
  14. vgl. dazu all­ge­mein BFH, Urtei­le vom 29.06.2011 – XI R 52/​07, BFHE 234, 461, BSt­Bl II 2013, 971, Rz 25 ff.; vom 08.08.2013 – V R 8/​12, BFHE 242, 548, BFH/​NV 2014, 119, Rz 18[]
  15. vgl. BFH, Urteil in BFHE 235, 58, BFH/​NV 2011, 2214, Rz 20, 22 f.[]
  16. vgl. BFH, Urteil in BFHE 235, 58, BFH/​NV 2011, 2214, Rz 25 ff.[]
  17. i.d.F. des Amts­hil­fe­richt­li­ni­en-Umset­zungs­ge­set­zes ‑Amts­hil­feR­LUmsG- vom 26.06.2013, BGBl I 2013, 1809[]
  18. vgl. BT-Drs. 17/​10000, S. 70, Nr. 3 Buchst. a, zum geschei­ter­ten Jah­res­steu­er­ge­setz 2013, i.V.m. BR-Drs. 157/​13, Beschluss, S. 2, das des­sen Ein­be­zie­hung in das Amts­hil­feR­LUmsG gefor­dert hat[]
  19. vgl. BFH, Urteil in BFHE 235, 238, BFH/​NV 2011, 2214, Rz 19 ff., 30; BT-Drs. 17/​10000, S. 70[]
  20. vgl. eben­so Rothen­ber­ger, Der Umsatz-Steu­er-Bera­ter 2012, 11, 12; Wüst, UR 2011, 902, 908[]
  21. vgl. EuGH, Urteil ‑Küg­ler- in Slg. 2002, I‑6833, BFH/​NV Bei­la­ge 2003, 30, Rz 41; BFH, Urtei­le vom 22.04.2004 – V R 1/​98, BFHE 205, 514, BSt­Bl II 2004, 849, unter II. 2.a; in BFH/​NV 2005, 1392, unter II. 2.[]
  22. vgl. z.B. BFH, Urtei­le vom 30.07.2008 – XI R 61/​07, BFHE 222, 134, BSt­Bl II 2009, 68; vom 19.03.2013 – XI R 45/​10, BFHE 241, 79, BFH/​NV 2013, 1348[]
  23. vgl. dazu EuGH, Urtei­le vom 07.09.1999 – C‑216/​97 ‑Gregg‑, Slg. 1999, I‑4947, UR 1999, 419; vom 26.05.2005 – C‑498/​03 ‑Kingscrest Asso­cia­tes und Montecello‑, BFH/​NV Bei­la­ge 2005, 310, UR 2005, 453; vom 15.11.2012 – C‑174/​11 ‑Zimmermann‑, UR 2013, 35, HFR 2013, 84; BFH, Urteil in BFHE 242, 548, BFH/​NV 2014, 119; BFH, Beschluss vom 12.12 2013 – XI B 88/​13, BFH/​NV 2014, 550; s. zu die­sem Erfor­der­nis auch ‑zur Rechts­la­ge ab 2009- die vom Fach­kran­ken­pfle­ger ange­führ­te BT-Drs. 16/​11108, S. 37[]