Umsatz­steu­er­li­che Organ­schaft – und die Abrech­nung mit unrich­ti­gem Steu­er­aus­weis

Sind Umsät­ze als soge­nann­te nicht steu­er­ba­re Innen­um­sät­ze im Rah­men einer umsatz­steu­er­recht­li­chen Organ­schaft i.S. von § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG zu behan­deln, kann kein Fall eines unrich­ti­gen Steu­er­aus­wei­ses nach § 14c Abs. 1 Satz 1 UStG vor­lie­gen.

Umsatz­steu­er­li­che Organ­schaft – und die Abrech­nung mit unrich­ti­gem Steu­er­aus­weis

Abrech­nun­gen über sol­che Umsät­ze mit geson­der­tem Steu­er­aus­weis sind kei­ne taug­li­chen Rech­nun­gen i.S. des § 14c Abs. 1 Satz 1 UStG1.

Ob die für die­sen Fall unrich­ti­gen Umsatz­steu­er­fest­set­zun­gen zu berich­ti­gen wären, hat­te der Bun­des­fi­nanz­hof hier nicht zu ent­schei­den. Denn Streit­ge­gen­stand war vor­lie­gend allein die Umsatz­steu­er­fest­set­zung für das Streit­jahr.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 16. Mai 2018 – XI R 28/​16

  1. vgl. Abschn. 14.01. Abs. 4 Satz 2 UStAE; Sta­die in Rau/​Dürrwächter, a.a.O., § 14c Rz 64; BFH, Urteil vom 28.10.2010 – V R 7/​10, BFHE 231, 356, BSt­Bl II 2011, 391, Rz 20 zu § 14 Abs. 3 UStG 1993; a.A. Lei­pold in Sölch/​Ringleb, a.a.O., § 14c Rz 259 []