Umsatz­steu­er­pflicht kom­mu­na­ler Zuschüs­se

Über­nimmt ein ande­rer Unter­neh­mer die Erfül­lung der Auf­ga­ben einer juris­ti­schen Per­son des öffent­li­chen Rechts und erhält er im Zusam­men­hang damit Geld­zah­lun­gen, so bestimmt sich in ers­ter Linie nach den Ver­ein­ba­run­gen des Leis­ten­den mit dem Zah­len­den, ob die Leis­tung des Unter­neh­mers der­art mit der Zah­lung ver­knüpft ist, dass sie sich auf die Erlan­gung einer Gegen­leis­tung rich­tet.

Umsatz­steu­er­pflicht kom­mu­na­ler Zuschüs­se

Bei Leis­tun­gen, zu deren Aus­füh­rung sich die Ver­trags­par­tei­en in einem gegen­sei­ti­gen Ver­trag ver­pflich­te­ten, liegt grund­sätz­lich ein umsatz­steu­er­pflich­ti­ger Leis­tungs­aus­tausch vor.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 8. Novem­ber 2007 – V R 20/​05