Ver­ein­nah­mung des Ent­gelts nach Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens für zuvor erbrach­te Leis­tun­gen

Ver­ein­nahmt der Insol­venz­ver­wal­ter nach Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens im Rah­men der Ist­be­steue­rung gemäß § 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UStG Ent­gel­te für Leis­tun­gen, die bereits vor Ver­fah­rens­er­öff­nung erbracht wur­den, han­delt es sich bei der für die Leis­tung ent­ste­hen­den Umsatz­steu­er nicht um eine ein­fa­che Insol­venz­for­de­rung, son­dern um eine Mas­se­ver­bind­lich­keit nach § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO.

Ver­ein­nah­mung des Ent­gelts nach Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens für zuvor erbrach­te Leis­tun­gen

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 29. Janu­ar 2009 – V R 64/​07