Ver­mitt­lung Waren­ter­min­ge­schäf­ten

Die Ver­mitt­lung von Waren­ter­min­ge­schäf­ten für im Aus­land ansäs­si­ge Bro­ker­un­ter­neh­men ist eine im Aus­land erbrach­te sons­ti­ge Leis­tung, die nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs in Deutsch­land nicht zum Vor­steu­er­ab­zug berech­tigt.

Ver­mitt­lung Waren­ter­min­ge­schäf­ten

1. Der Leis­tungs­ort der in § 3a Abs. 4 Nr. 10 UStG 1993 bezeich­ne­ten Ver­mitt­lungs­leis­tun­gen bestimmt sich nicht nach § 3a Abs. 2 Nr. 4 Satz 1, son­dern nach § 3a Abs. 3 UStG 1993.

2. Der Begriff „Geld­for­de­run­gen“ in § 4 Nr. 8 Buchst. c UStG 1993 umfasst bei richt­li­ni­en­kon­for­mer Aus­le­gung auch Geschäf­te mit Waren­for­de­run­gen wie Optio­nen im Waren­ter­min­ge­schäft.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 30. März 2006 – V R 19/​02