Vor­steu­er­ab­zug aus Ein­gangs­leis­tun­gen der ehe­ma­li­gen Organ­ge­sell­schaft

Wech­selt der Organ­trä­ger infol­ge einer Ver­äu­ße­rung der Antei­le an der Organ­ge­sell­schaft zeit­lich nach dem Bezug einer Leis­tung durch die Organ­ge­sell­schaft, aber noch vor Erhalt der Rech­nung, steht das Recht zum Vor­steu­er­ab­zug aus die­sem Leis­tungs­be­zug nicht dem neu­en Organ­trä­ger zu.

Vor­steu­er­ab­zug aus Ein­gangs­leis­tun­gen der ehe­ma­li­gen Organ­ge­sell­schaft

Die Berech­ti­gung des Organ­trä­gers zum Vor­steu­er­ab­zug aus Ein­gangs­leis­tun­gen der Organ­ge­sell­schaft rich­tet sich nach den Ver­hält­nis­sen im Zeit­punkt des Leis­tungs­be­zugs, nicht der Rech­nungs­er­tei­lung.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 13. Mai 2009 – XI R 84/​07