Vor­steu­er­ab­zug bei fal­schem USt-Aus­weis

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne bis­he­ri­ge Recht­spre­chung geän­dert: Die nach § 14 Abs. 2 UStG wegen feh­ler­haf­ten USt-Aus­wei­ses geschul­de­te Umsatz­steu­er ist, so der BFH in einem aktu­el­len Urteil, nicht (mehr) als Vor­steu­er abzieh­bar. Die Berich­ti­gung der Rech­nung durch den Leis­ten­den recht­fer­tigt des­halb kei­ne Berich­ti­gung der Umsatz­steu­er des Leis­tungs­emp­fän­gers im Zeit­punkt der Rech­nungs­be­rich­ti­gung; der Ver­wei­sung in § 14 Abs. 2 Satz 2 UStG 1993 auf die ent­spre­chen­de Anwen­dung des § 17 Abs. 1 UStG 1993 kommt inso­weit kei­ne Wir­kung mehr zu.

Vor­steu­er­ab­zug bei fal­schem USt-Aus­weis

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 6. Dezem­ber 2007 – V R 3/​06