Wie­der ein­mal: PKW-Ver­äu­ße­rung

Ver­äu­ßert eine Frei­be­ruf­ler­so­zie­tät (etwa eine Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft in der Rechts­form der GbR) einen PKW, des­sen Erwerb sie nicht zum Vor­steu­er­ab­zug berech­tigt und den sie ihrem Unter­neh­men zuge­ord­net hat­te, so ist die­se Ver­äu­ße­rung –anders als eine Ent­nah­me– steu­er­bar, auch wenn die GbR aus­drück­lich erklärt, die­sen Umsatz nicht ver­steu­ern zu wol­len. Die Ver­äu­ße­rung des PKW unter­liegt nicht der Dif­fe­renz­be­steue­rung nach § 25a UStG, son­dern ist nach den all­ge­mei­nen Vor­schrif­ten des UStG zu besteu­ern.

Wie­der ein­mal: PKW-Ver­äu­ße­rung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 2. März 2006 – V R 35/​04