Zusam­men­fas­sen­de Mel­dung

§18 a Umsatz­steu­er­ge­setz ver­pflich­tet den Unter­neh­mer, jedes Quar­tal – neben ihren nor­ma­len Umsatz­steu­er­vor­anmel­dun­gen – zu einer "Zusam­men­fas­sen­den Mel­dung", wenn er inner­ge­mein­schaft­li­che Lie­fe­run­gen, also Lie­fe­run­gen in ande­re EU-Län­der, aus­ge­führt hat. Der Ent­wurf zum Jah­res­steu­er­ge­setz 2007 sieht jetzt für Mel­de­zeit­räu­me ab dem I. Quar­tal 2007 die Ein­füh­rung der ver­pflich­ten­den elek­tro­ni­schen Abga­be der Zusam­men­fas­sen­den Mel­dung vor. Unter­neh­mer, die bereits erfor­der­li­che Daten (Umsatz­steu­er­vor­anmel­dung) elek­tro­nisch an ihr zustän­di­ges Finanz­amt über­mit­teln, sind auto­ma­tisch ver­pflich­tet auch die Zusam­men­fas­sen­de Mel­dung an das Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern elek­tro­nisch zu über­mit­teln.

Zusam­men­fas­sen­de Mel­dung

Wur­de beim zustän­di­gen Finanz­amt auf Antrag auf die elek­tro­ni­sche Daten­über­mitt­lung ver­zich­tet und die­sem Antrag zuge­stimmt, so gilt dies auch für die Abga­be der Zusam­men­fas­sen­den Mel­dung.