Zwangs­gel­der wegen feh­len­der zusam­men­fas­sen­der Mel­dun­gen

Das Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern hat im ver­gan­ge­nen Jahr in 17.941 Fäl­len ein Zwangs­geld ver­hängt, weil Unter­neh­men ver­säumt haben, der Behör­de die vier­tel­jähr­li­che „zusam­men­fas­sen­de Mel­dung“ über Lie­fe­run­gen in EU-Staa­ten zu über­ge­ben. Dabei sind Geld­bu­ßen in Höhe von 455.392 Euro fest­ge­setzt wor­den, wie die Bun­des­re­gie­rung in ihrer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag mit­teilt. Im zwei­ten Quar­tal des Jah­res 2005 sei­en 9.519 und im drit­ten Quar­tal 2005 34.306 zusam­men­fas­sen­de Mel­dun­gen nicht abge­ge­ben wor­den. Die Regie­rung teilt mit, dass die Zahl der nach Ablauf der Abga­be­frist nicht vor­lie­gen­den zusam­men­fas­sen­den Mel­dun­gen gene­rell hoch ist. So hät­ten im ver­gan­ge­nen Jahr 27,1 Pro­zent der Unter­neh­mer an die Abga­be erin­nert wer­den müs­sen, 2005 sei­en es 22,7 Pro­zent und 2004 18,5 Pro­zent gewe­sen. Erfah­rungs­ge­mäß wür­den aber nach der ers­ten Erin­ne­rung etwa 80 Pro­zent der säu­mi­gen Unter­neh­mer ihre zusam­men­fas­sen­de Mel­dung abge­ben.

Zwangs­gel­der wegen feh­len­der zusam­men­fas­sen­der Mel­dun­gen