Con­tai­ner­bau­ten – als zweck­be­stimm­te orts­fes­te Gebäu­de

Erschei­nungs­bild bzw. bau­li­che Gestal­tung spre­chen für ein zweck­be­stimm­tes orts­fes­tes und nicht nur pro­vi­so­ri­sches Gebäu­de, wenn Con­tai­ner mit zusätz­li­chen Bau­tei­len ver­se­hen wer­den, deren Abriss für eine Orts­ver­än­de­rung not­wen­dig wäre; dage­gen genügt nicht bereits das Vor­han­den­sein von Strom, Was­ser, Siel- oder ähn­li­chen Ver­sor­gungs­an­schlüs­sen.

Con­tai­ner­bau­ten – als zweck­be­stimm­te orts­fes­te Gebäu­de

Die – ent­we­der pro­vi­so­ri­sche oder blei­ben­de – Zweck­be­stim­mung der Con­tai­ner­bau­ten lässt sich prü­fen anhand

  • bau­recht­li­cher Geneh­mi­gun­gen,
  • der Funk­ti­on bzw. Art der Nut­zung der Con­tai­ner­bau­ten oder
  • des Aus­ma­ßes ihrer Inte­gra­ti­on in das Unter­neh­men oder auf dem Gelän­de.

Soweit die Con­tai­ner auf­grund Ver­mie­tung bzw. Lea­sing im Betrieb oder auf dem Grund­stück eines Kun­den des Eigen­tü­mers auf­ge­stellt wer­den, kommt es auf die dor­ti­ge Prü­fung von Erschei­nungs­bild und Zweck­be­stim­mung an.

Bewer­tungs­recht­lich ist ein Gebäu­de ein Bau­werk, das durch räum­li­che Umschlie­ßung Schutz gegen äuße­re Ein­flüs­se gewährt, den nicht nur vor­über­ge­hen­den Auf­ent­halt von Men­schen gestat­tet, fest mit dem Grund und Boden ver­bun­den sowie von eini­ger Bestän­dig­keit und stand­fest ist 1.

Die fes­te Ver­bin­dung mit dem Boden ist vor allem dann gege­ben, wenn ein­zel­ne oder durch­ge­hen­de Fun­da­men­te vor­han­den sind, das Bau­werk auf die­se gegrün­det und dadurch mit dem Boden ver­an­kert ist.

Dem­entspre­chend wer­den auch Con­tai­ner, Raum­zel­len, Modul­bau­ten, Pavil­lons, Bara­cken oder Buden als Gebäu­de ein­ge­ord­net, soweit sie auf orts­fes­ten Fun­da­men­ten ruhen 2.

Befin­det sich das Bau­werk auf einem Fun­da­ment, so ist uner­heb­lich, ob das Bau­werk mit dem Fun­da­ment fest ver­bun­den ist, wie tief das Fun­da­ment ist und ob es frost­si­cher ist 3.

Für die Annah­me eines Fun­da­ments genü­gen ein Strei­fen­fun­da­ment, eine Pfahl­grün­dung, ein­ge­gra­be­ne Beton­stüt­zen oder eine ande­re geson­der­te (eige­ne) Ein­rich­tung, die eine orts­fes­te Ver­bin­dung des auf­ste­hen­den "Bau­werks" mit dem Grund und Boden bewirkt 4.

Als Fun­da­ment genügt mit ande­ren Wor­ten eine Ein­rich­tung, die nicht schon durch blo­ßen Abtrans­port wie­der besei­tigt wer­den kann 5.

Aus­nahms­wei­se wird eine orts­fes­te Ver­bin­dung auch bejaht, wenn das Bau­werk ledig­lich durch sein Eigen­ge­wicht auf dem Grund­stück fest­ge­hal­ten wird, sofern nur die­ses Eigen­ge­wicht einer Ver­an­ke­rung gleich­wer­tig ist 6.

Dem­entspre­chend wer­den aus­nahms­wei­se auch Con­tai­ner, Raum­zel­len- oder Modul­bau­ten, Pavil­lons, Bara­cken oder Buden ohne Fun­da­ment z. B. auf Kant­höl­zern, Schwel­len, Beton­bal­ken, ein­zel­nen Stei­nen, Plat­ten oder der­glei­chen bewer­tungs­recht­lich als Gebäu­de ein­ge­ord­net; zumal es häu­fig nur von der Boden­be­schaf­fen­heit abhängt, ob ein Fun­da­ment erfor­der­lich oder ent­behr­lich ist 7.

Bei der in Erman­ge­lung eines Fun­da­ments nöti­gen Abgren­zung gegen­über ledig­lich auf dem Boden abge­stell­ten beweg­li­chen Sachen wird auf Hilfs­kri­te­ri­en abge­stellt 8.

Stets ist ein Gebäu­de anzu­neh­men bei der Auf­stell­dau­er von sechs Jah­ren als Hilfs­kri­te­ri­um 9. Für die­se Dau­er spricht der ursprüng­lich in § 21 BewG für eine neue Haupt­fest­stel­lung bzw. Qua­li­fi­zie­rung vor­ge­se­hen gewe­se­ne Zeit­raum 7.

Nach sechs Jah­ren als Gebäu­de qua­li­fi­ziert wer­den dem­entspre­chend auch Con­tai­ner; sei­en es bei­spiels­wei­se Büro- oder Wohn­con­tai­ner 10 oder sei­en es etwa auf einer solan­ge betrie­be­nen Bau­stel­le oder zur Über­brü­ckung eines solan­ge lau­fen­den Bau­vor­ha­bens auf­ge­stell­te Con­tai­ner 11.

Als Hilfs­kri­te­ri­en wer­den im Übri­gen das äuße­re Erschei­nungs­bild, soweit die­ses für oder gegen die Orts­fes­tig­keit spricht, und die indi­vi­du­el­le Zweck­be­stim­mung für oder gegen eine dau­ern­de Nut­zung geprüft, und zwar in ver­schie­de­nen Fall­grup­pen 12.

Zu den Lehr­bei­spie­len für ein Gebäu­de gehört die Fall­grup­pe der ohne beson­de­res Fun­da­ment abge­stell­ten Fer­tig­ga­ra­gen aus Beton. Bei ihnen ist das Eigen­ge­wicht einer orts­fes­ten Ver­an­ke­rung durch Fun­da­ment gleich­wer­tig. Sowohl im äuße­ren Erschei­nungs­bild als auch in ihrer Zweck­be­stim­mung erhal­ten sie in der Regel durch die blei­ben­de Inte­gra­ti­on in Wohn- oder Gara­gen­an­la­gen den Cha­rak­ter eines orts­fes­ten Gebäu­des 13.

Umge­kehr­tes Lehr­bei­spiel für eine nach äuße­rem Erschei­nungs­bild und nach Zweck­be­stim­mung – bei weni­ger als sechs Jah­ren Auf­stell­dau­er – feh­len­de Gebäu­de-Orts­fes­tig­keit ist die Fall­grup­pe der zur Ver­wen­dung auf wech­seln­den Bau­stel­len vor­ge­se­he­nen Bau­stel­len­con­tai­ner 14.

Nach Erschei­nungs­bild und Zweck­be­stim­mung fehlt es ver­gleich­bar an der Orts­fes­tig­keit bei sai­so­nal oder ver­an­stal­tungs­be­zo­gen ohne Fun­da­ment auf­ge­stell­ten Con­tai­nern, die nach dem – ggfs. (wie Weih­nachts­markt) zum Stich­tag 1.01.noch andau­ern­den – Event ohne wei­te­res wie ein dor­ti­ger Kiosk abtrans­por­tiert wer­den 15.

Nach Erschei­nungs­bild bzw. bau­li­cher Gestal­tung nicht als Gebäu­de zu bewer­ten sind bau­recht­lich nicht geneh­mi­gungs­fä­hi­ge Bau­wer­ke, die dem­entspre­chend außer­dem zum mensch­li­chen Auf­ent­halt unge­eig­net sind 16.

Erschei­nungs­bild bzw. bau­li­che Gestal­tung spre­chen unter Umstän­den für ein zweck­be­stimm­tes orts­fes­tes und nicht nur pro­vi­so­ri­sches Gebäu­de, wenn Con­tai­ner oder Raum­zel­len mit zusätz­li­chen Bau­tei­len ver­se­hen wer­den, wie zum Bei­spiel mit einem durch­ge­hen­den ein­heit­li­chen Dach auf einem eigens gezim­mer­ten Dach­stuhl 17, so dass inso­weit für eine Orts­ver­än­de­rung ein Abbruch und ein Wie­der­auf­bau not­wen­dig wären 18.

Dage­gen genügt nicht bereits das Vor­han­den­sein von Strom, Was­ser, Siel- oder ähn­li­chen Ver­sor­gungs­an­schlüs­sen zur Annah­me eines orts­fes­ten Gebäu­des. In Gebie­ten mit kom­mu­na­ler Infra­struk­tur sind sie auch üblich bei Con­tai­nern auf wech­seln­den Bau­stel­len oder auf Ver­an­stal­tun­gen; teil­wei­se auch in Häfen bzw. an Schiffs- oder Boots­lie­ge­plät­zen 19. Unter Umstän­den erlaubt aller­dings die tech­ni­sche Art der Aus­füh­rung der Ver­sor­gungs­lei­tun­gen Rück­schlüs­se auf die Zweck­be­stim­mung des Bau­werks 7.

Die Zweck­be­stim­mung als gene­rell – außer nach sechs Jah­ren – zu prü­fen­des Hilfs­kri­te­ri­um muss sich nicht zwin­gend aus dem äuße­ren Erschei­nungs­bild erge­ben.

Bei­spiels­wei­se kön­nen Con­tai­ner­bau­ten wie bei Ver­an­stal­tun­gen auch sonst bei einem Unter­neh­men oder einer ande­ren Ein­rich­tung zur Bedie­nung eines kurz­fris­ti­gen Mehr­be­darfs auf­ge­stellt wer­den. Soweit die­ser nicht bereits äußer­lich in Erschei­nung tritt, ist zu prü­fen, wie sich die­se Zweck­be­stim­mung ander­wei­tig mani­fes­tiert (z. B. in Doku­men­ten).

Lehr­bei­spiel für die Zweck­be­stim­mung sind Con­tai­ner­bau­ten als pro­vi­so­ri­sche Büros oder Unter­künf­te bis zur Fer­tig­stel­lung eines mas­si­ven Erwei­te­rungs­baus. Unab­hän­gig davon, ob die Con­tai­ner­bau­ten neben der Bau­stel­le in Erschei­nung tre­ten, lässt sich die­ser fina­le Zusam­men­hang anhand dies­be­züg­li­cher Unter­la­gen prü­fen.

Die – ent­we­der pro­vi­so­ri­sche oder blei­ben­de – Zweck­be­stim­mung der Con­tai­ner­bau­ten lässt sich im Übri­gen jeweils unter­su­chen anhand

  • bau­recht­li­cher Geneh­mi­gun­gen,
  • der Funk­ti­on bzw. Art der Nut­zung der Con­tai­ner­bau­ten,
  • des Aus­ma­ßes ihrer Inte­gra­ti­on in dem nut­zen­den Betrieb oder in der Ein­rich­tung oder auf dem jewei­li­gen Gelän­de 7.

Zwar nicht gene­rell, aber unter Umstän­den in der Gesamt­schau mit den vor­be­zeich­ne­ten Hilfs­kri­te­ri­en kön­nen vor­ge­se­he­ne Auf­stell­dau­ern von drei oder mehr Jah­ren für eine dau­er­haft orts­fes­te Auf­stel­lung als Gebäu­de spre­chen 20.

Soweit die Con­tai­ner auf­grund Ver­mie­tung bzw. Lea­sing im Betrieb oder in der Ein­rich­tung bzw. auf dem Gelän­de eines Kun­den des Eigen­tü­mers auf­ge­stellt wer­den, kommt es für die Qua­li­fi­zie­rung als Gebäu­de – auf frem­dem Grund und Boden (§ 94 BewG) – auf die Prü­fung von Erschei­nungs­bild und Zweck­be­stim­mung auf dem dor­ti­gen Grund­stück und im dor­ti­gen Unter­neh­men gemäß des­sen Unter­la­gen an; und zwar im Wesent­li­chen nicht anders als im Ver­gleichs­fall einer ent­spre­chen­den dor­ti­gen Nut­zung auf­grund Eigen­tums 21 oder wirt­schaft­li­chen Eigen­tums 22.

Finanz­ge­richt Ham­burg, Beschluss vom 29. Janu­ar 2016 – 3 K 95/​15

  1. BFH, Urteil vom 26.10.2011 – II R 27/​10, BFHE 235, 192, BSt­Bl II 2012, 274, Rz. 13 m. w. N., vor­ge­hend FG Ham­burg, Urteil vom 20.04.2010 – 3 K 18/​10, EFG 2010, 1289, DSt­RE 2011, 356 m. w. N.[]
  2. BFH, Beschluss vom 12.03.1997 – II B 71/​96, BFH/​NV 1997, 642; Urtei­le vom 25.04.1996 – III R 47/​93, BFHE 180, 506, BSt­Bl II 1996, 613 m. w. N.; vom 10.06.1988 – III R 65/​84, BFHE 154, 143, BSt­Bl II 1988, 847[]
  3. BFH, Urtei­le vom 10.06.1988 – III R 65/​84, BFHE 154, 143, BSt­Bl II 1988, 847; vom 24.05.1963 – III 140/​60 U, BFHE 77, 156, BSt­Bl III 1963, 376[]
  4. BFH, Urteil vom 26.10.2011 – II R 27/​10, BFHE 235, 192, BSt­Bl II 2012, 274, Rz. 14 m. w. N., vor­ge­hend FG Ham­burg, Urteil vom 20.04.2010 – 3 K 18/​10, EFG 2010, 1289, DSt­RE 2011, 356 m. w. N.; BFH vom 25.04.1996 – III R 47/​93, BFHE 180, 506, BSt­Bl II 1996, 613; vom 23.09.1988 – III R 67/​85, BFHE 155, 228, BSt­Bl II 1989, 113; FG Bran­den­burg vom 26.01.1994 – 2 K 33/​93 I[]
  5. BFH, Urtei­le vom 23.09.1988 – III R 67/​85, BFHE 155, 228, BSt­Bl II 1989, 113 m. w. N.; und vom 01.12.1970 – VI R 380/​69, BFHE 101, 455, BSt­Bl II 1971, 317; Thü­rin­ger FG, Urteil vom 06.12.1995 – I 36/​95, EFG 1996, 524[]
  6. BFH, Urteil vom 26.10.2011 – II R 27/​10, BFHE 235, 192, BSt­Bl II 2012, 274, Rn. 15 m. w. N.; vor­ge­hend FG Ham­burg, Urteil vom 20.04.2010 – 3 K 18/​10, EFG 2010, 1289, DSt­RE 2011, 356 m. w. N.[]
  7. BFH, Urteil vom 23.09.1988 – III R 67/​85, BFHE 155, 228, BSt­Bl II 1989, 113[][][][]
  8. FG Rhein­land-Pfalz, Urteil vom 18.03.2011 – 4 K 2522/​08, EFG 2012, 1118, DSt­RE 2012, 932; FG Ham­burg, Urteil vom 20.04.2010 – 3 K 18/​10, EFG 2010, 1289, DSt­RE 2011, 356 m. w. N.[]
  9. FG Rhein­land-Pfalz, Urteil vom 18.03.2011 – 4 K 2522/​08, EFG 2012, 1118, DSt­RE 2012, 932[]
  10. vgl. FG Müns­ter, Urteil vom 13.01.1994 – 3 K 5924/​92 EW, EFG 1994, 555[]
  11. vgl. FG Ham­burg vom 20.04.2010 – 3 K 18/​10, EFG 2010, 1289, DSt­RE 2011, 356, m. w. N.[]
  12. BFH, Beschluss vom 12.03.1997 – II B 71/​96, BFH/​NV 1997, 642; Urtei­le vom 25.04.1996 – III R 47/​93, BFHE 180, 506, BSt­Bl II 1996, 613; vom 23.09.1988 – III R 67/​85, BFHE 155, 228, BSt­Bl II 1989, 113[]
  13. BFH, Urtei­le vom 26.10.2011 – II R 27/​10, BFHE 235, 192, BSt­Bl II 2012, 274, Rz. 15 m. w. N.; und i. E. vom 23.09.1988 – III R 67/​85, BFHE 155, 228, BSt­Bl II 1989, 113, m. w. N.[]
  14. BFH, Urtei­le vom 23.09.1988 – III R 67/​85, BFHE 155, 228, BSt­Bl II 1989, 113, m. w. N.; und vom 18.06.1986 – II R 222/​83, BFHE 147, 262, BSt­Bl II 1986, 787; FG Ham­burg, Urteil vom 20.04.2010 – 3 K 18/​10, EFG 2010, 1289, DSt­RE 2011, 356, m. w. N.[]
  15. vgl. inso­weit BFH, Urteil vom 01.12.1970 – VI R 180/​69, BFHE 100, 570, BSt­Bl II 1971, 161; FG Rhein­land-Pfalz, Urteil vom 18.03.2011 – 4 K 2522, EFG 2012, 1118, DSt­RE 2012, 932[]
  16. BFH, Urteil vom 10.12.1997 – II R 10/​95, HFR 1998, 543, DStZ 1998, 521[]
  17. FG Sach­sen-Anhalt, Urteil vom 09.11.1999 – I 360/​96, EFG 2000, 646, rechts­kräf­tig durch BFH, Beschluss vom 07.06.2000 – III B 32/​00, BFH/​NV 2001, 45[]
  18. vgl. BFH, Urteil vom 18.06.1986 – II R 222/​83, BFHE 147, 262, BSt­Bl II 1986, 787 zu Aus­stel­lungs­hal­len[]
  19. vgl. FG Ham­burg vom 20.04.2010 – 3 K 18/​10, EFG 2010, 1289, DSt­RE 2011, 356, vgl. nach­ge­hend BFH, Urteil vom 26.10.2011 – II R 27/​10, BFHE 235, 192, BSt­Bl II 2012, 274, Rz. 18[]
  20. FG Sach­sen-Anhalt, Urteil vom 09.11.1999 – I 360/​96, EFG 2000, 646, nach­ge­hend BFH, Beschluss vom 07.06.2000 – III B 32/​00, BFH/​NV 2001, 45[]
  21. BFH, Beschluss vom 07.06.2000 – III B 32/​00, BFH/​NV 2001, 45, vor­ge­hend FG Sach­sen-Anhalt, Urteil vom 09.11.1999 – I 360/​96, EFG 2000, 646[]
  22. vgl. BFH, Urtei­le vom 18.09.2003 – X R 54/​01, HFR 2004, 193, BFH/​NV 2004, 474; vom 09.04.1997 – II R 95/​94, BFHE 182, 373, BSt­Bl II 1997, 452[]