Ein­heit­li­che Fest­stel­lung der Grund­er­werb­steu­er

Wer­den meh­re­re Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten mit iden­ti­schem Gesell­schaf­ter­be­stand und Grund­be­sitz in den Bezir­ken ver­schie­de­ner Finanz­äm­ter durch Kün­di­gung zu einem bestimm­ten Ter­min auf­ge­löst und erwirbt einer der Gesell­schaf­ter die Gesell­schafts­ver­mö­gen durch Anwach­sung, sind die Besteue­rungs­grund­la­gen für die Grund­er­werb­steu­er auch dann nicht zusam­men­ge­fasst für die Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten geson­dert fest­zu­stel­len, wenn die vor­ma­li­gen Gesell­schaf­ter spä­ter eine unauf­ge­glie­der­te Gesamt­ab­fin­dung des aus­ge­schie­de­nen Gesell­schaf­ters ver­ein­ba­ren.

Ein­heit­li­che Fest­stel­lung der Grund­er­werb­steu­er

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 26. Okto­ber 2006 – II R 32/​05