Ein­heits­wert bei Volks­ei­gen­tum

Wur­de in der DDR nach Über­füh­rung des zu einem bebau­ten Grund­stück gehö­ren­den Grund und Bodens in "Eigen­tum des Vol­kes" das Gebäu­de ver­äu­ßert und sodann dem Erwer­ber durch Zurech­nungs­fort­schrei­bung der bis­her für das Grund­stück samt Gebäu­de fest­ge­stell­te Ein­heits­wert zuge­rech­net, setz­te sich die wirt­schaft­li­che Ein­heit des Grund­ver­mö­gens nicht im Grund und Boden, son­dern im Gebäu­de fort.

Ein­heits­wert bei Volks­ei­gen­tum

Erwirbt der Gebäu­de­ei­gen­tü­mer nach dem Inkraft­tre­ten des Eini­gungs­ver­tra­ges den Grund und Boden hin­zu, bestim­men sich die Wert­fort­schrei­bungs­gren­zen nach dem mit der Zurech­nungs­fort­schrei­bung fort­ge­führ­ten, inzwi­schen noch nicht geän­der­ten Ein­heits­wert.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 1. Febru­ar 2007 – II R 52/​05