Ener­gie­steu­er­ge­setz

Die Regie­rung nimmt die Umset­zung der EU-Richt­li­nie zur Besteue­rung von Ener­gie­er­zeug­nis­sen und elek­tri­schem Strom in deut­sches Recht zum Anlass, um das Mine­ral­öl­steu­er­ge­setz durch ein Ener­gie­steu­er­ge­setz abzu­lö­sen, in das neben dem Mine­ral­öl auch die Ener­gie­trä­ger Stein­koh­le, Braun­koh­le und Koks ein­be­zo­gen wer­den sol­len.

Ener­gie­steu­er­ge­setz

Das Gesetz soll fer­ner die Besteue­rung von Koh­le und Erd­gas sowie die steu­er­li­che Behand­lung von Ener­gie­trä­gern, die zur Strom­erzeu­gung ver­wen­det wer­den, regeln. In die­sem Zusam­men­hang will die Regie­rung auch die Steu­er­be­güns­ti­gung für Kraft-Wär­me-Kopp­lungs­an­la­gen ändern. Dar­über hin­aus ist vor­ge­se­hen, bestimm­te ener­gie­in­ten­si­ve Pro­zes­se in der Indus­trie steu­er­lich zu begüns­ti­gen. Geplant ist auch, eine Kenn­zeich­nungs­pflicht für jene Gas­öle ein­zu­füh­ren, die als Kraft­stoff in der Schiff­fahrt steu­er­frei sind.

Das Gesetz soll im Wesent­li­chen am 1. August in Kraft tre­ten.