Grund­er­werb durch Umwand­lung

Tritt bei Umwand­lun­gen kraft Geset­zes ein Eigen­tums­über­gang an Grund­stü­cken ein, liegt ein Erwerbs­vor­gang im Sin­ne des Grund­er­werb­steu­er­ge­set­zes vor, der mit der Ein­tra­gung der Umwand­lung ins Han­dels­re­gis­ter ver­wirk­licht ist (§ 1 Abs. 1 Nr. 3 GrEStG). Der Umwand­lungs­ver­trag sowie die erfor­der­li­chen Zustim­mungs­be­schlüs­se erge­ben weder ein­zeln noch zusam­men einen frü­he­ren Zeit­punkt der Ver­wirk­li­chung.

Grund­er­werb durch Umwand­lung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 29. Sep­tem­ber 2005 – II R 23/​04