Grund­er­werb­steu­er in der Flur­be­rei­ni­gung

Stimmt ein Teil­neh­mer an einem Flur­be­rei­ni­gungs­ver­fah­ren nach § 52 Abs. 1 FlurbG zuguns­ten eines Drit­ten zu, statt in Land in von dem Drit­ten auf­zu­brin­gen­dem Geld abge­fun­den zu wer­den, ist die Eigen­tums­zu­wei­sung an den Drit­ten nicht gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 Buchst. a GrEStG von der Grund­er­werb­steu­er aus­ge­nom­men und damit grund­er­werb­steu­er­pflich­tig.

Grund­er­werb­steu­er in der Flur­be­rei­ni­gung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 23. August 2006 – II R 41/​05