Grund­er­werb­steu­er­be­scheid beim Erwerb in der Zwangs­ver­stei­ge­rung

Ein unauf­ge­glie­der­ter Grund­er­werb­steu­er­be­scheid über den Erwerb meh­re­rer Grund­stü­cke auf­grund eines Gesamt­aus­ge­bots in einem Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­ren ist hin­rei­chend bestimmt, wenn die Grund­er­werb­steu­er für jedes Grund­stück anhand des Bescheids und ggf. wei­te­rer dem Steu­er­pflich­ti­gen bekann­ter Unter­la­gen zwei­fels­frei ermit­telt wer­den kann.

Grund­er­werb­steu­er­be­scheid beim Erwerb in der Zwangs­ver­stei­ge­rung

Der gemäß § 74a Abs. 5 ZVG fest­ge­setz­te Grund­stücks­wert ist für die Berech­nung des neben dem Meist­ge­bot als wei­te­re Gegen­leis­tung anzu­set­zen­den For­de­rungs­ver­lusts gemäß § 114a ZVG nicht bin­dend, wenn der Erwer­ber man­gels Rechts­schutz­in­ter­es­ses im Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­ren kei­nen Antrag auf Ände­rung die­ser Fest­set­zung stel­len konn­te.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 13. Dezem­ber 2007 – II R 28/​07