Grund­steu­er­erlass bei struk­tu­rell beding­ten Ertrags­min­de­run­gen

Dem Bun­des­fi­nanz­hof liegt ein Rechts­streit über die Fra­ge vor, ob ein Grund­steu­er­erlass gemäß § 33 Abs. 1 GrStG nur bei aty­pi­schen und vor­über­ge­hen­den Ertrags­min­de­run­gen in Betracht kommt oder auch struk­tu­rell beding­te Ertrags­min­de­run­gen von nicht nur vor­über­ge­hen­der Natur erfas­sen kann. In die­sem Ver­fah­ren hat der BFH nun das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um zu einem Ver­fah­rens­bei­tritt auf­ge­for­dert.

Grund­steu­er­erlass bei struk­tu­rell beding­ten Ertrags­min­de­run­gen

Allen Betrof­fe­nen Grund­stücks­ei­gen­tü­mern ist daher drin­gend zu emp­feh­len, die ent­spre­chen­den Beschei­de soweit noch mög­lich, mit Rechts­be­hel­fen offen zu hal­ten.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 13. Sep­tem­ber 2006 – II R 5/​05