Kampf­hun­de­steu­er auch für Misch­lin­ge

Auf die Beru­fung der Stadt Hal­le hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Lan­des Sach­sen-Anhalt jetzt die Kla­ge eines Hun­de­hal­ters gegen eine erhöh­te Hun­de­steu­er für einen als gefähr­lich ein­ge­stuf­ten Hund abge­wie­sen. Bei dem Hund han­delt es sich um einen Ame­ri­can Staf­fordshire Ter­ri­er-Mix. Das Gericht hat die Erhe­bung einer erhöh­ten Hun­de­steu­er auch für die Kreu­zung bestimm­ter angeb­lich gefähr­li­cher Hun­de­ras­sen mit ande­ren Hun­den als recht­mä­ßig ange­se­hen. Auf den gene­ti­schen Anteil der gefähr­li­chen Hun­de­ras­se und der Genera­ti­on der Ein­mi­schung die­ses Anteils kom­me es nach Auf­fas­sung des Gerichts nicht an.

Kampf­hun­de­steu­er auch für Misch­lin­ge

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat die Revi­si­on gegen das Urteil nicht zuge­las­sen. Gegen die Nicht­zu­las­sung der Revi­si­on kann Beschwer­de zum Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig erho­ben wer­den.

Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Lan­des Sach­sen-Anhalt, Urteil vom 12. Febru­ar 2008 – 4 L 384/​05