Kei­ne Hun­de­steu­er für Hun­de­züch­ter

Kom­mu­nen dür­fen von gewerb­li­chen Hun­de­züch­tern kei­ne Hun­de­steu­ern ver­lan­gen. Die Steu­er darf, so das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück in einem jetzt bekannt gewor­de­nen Urtiel, von Städ­ten und Gemein­den nur dann erho­ben wer­den, wenn Hun­de auch aus pri­va­ten Grün­den gehal­ten wer­den. Dies ist etwa der Fall, wenn die Tie­re auf Aus­flü­ge oder auf Urlaubs­rei­sen mit­ge­nom­men wer­den. Die kom­mu­na­le Hun­de­steu­er ist eine Art Luxus­steu­er, von der gewerbs­mä­ßi­ge Züch­ter befreit sind.

Kei­ne Hun­de­steu­er für Hun­de­züch­ter

Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück, Urteil vom 15. Mai 2007 – 1 A 44/​07