Mine­ral­öl­steu­er – Ver­gü­tungs­an­spruch

Bei den in Alt­ölen vor­han­de­nen Antei­len an Ben­zin und Die­sel­kraft­stoff, die aus der unvoll­stän­di­gen Ver­bren­nung die­ser Kraft­stof­fe im Motor­in­ne­ren stam­men, han­delt es sich nach einem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs um gebrauch­te Mine­ral­öle, für die nach § 25 Abs. 1 Nr. 2 MinöStG 1993 kei­ne Ver­gü­tung bean­sprucht wer­den kann.

Mine­ral­öl­steu­er – Ver­gü­tungs­an­spruch

Eine sol­che Ver­gü­tung ist auch für Heiz­öl­rück­stän­de aus­ge­schlos­sen, die nach der voll­stän­di­gen Ent­lee­rung eines Heiz­öl­tanks bei der Tan­krei­ni­gung anfal­len und in Gemi­schen aus Was­ser und Rei­ni­gungs­mit­tel gelöst sind.

Das blo­ße Ein­fül­len von Mine­ral­ölen in Kraft­stoff- und Heiz­öl­tanks oder in Reser­ve­ka­nis­ter stellt noch kei­nen Ge- oder Ver­brauch des Mine­ral­öls dar.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 6. Dezem­ber 2005 VII R 43/​04