Steu­ern – ein wich­ti­ges The­ma für Haus­ei­gen­tü­mer

Ist das Eigen­heim erst ein­mal fer­tig gebaut und für den Ein­zug bereit, ist zumin­dest von finan­zi­el­ler Sei­te aus die größ­te Hür­de schon genom­men. Den­noch soll­ten lau­fen­de Kos­ten, zu denen auch die Steu­ern gerech­net wer­den müs­sen, nicht unter­schätzt wer­den. Wel­che Steu­ern für Haus­ei­gen­tü­mer eine Rol­le spie­len, erfah­ren Sie hier.

Steu­ern – ein wich­ti­ges The­ma für Haus­ei­gen­tü­mer

Die Grund­steu­er ist unum­gäng­lich

Nach bestehen­dem deut­schen Recht hat jeder Haus­ei­gen­tü­mer die Pflicht, eine gewis­se Grund­steu­er zu ent­rich­ten. Die Berech­nung der jeweils zu zah­len­den Grund­steu­er erfolgt auf der Grund­la­ge des Ein­heits­wer­tes, wel­cher wie­der­um vom Finanz­amt ermit­telt wird. Durch die vor­he­ri­ge Berech­nung des Ein­heits­wer­tes ist die Ermitt­lung des jewei­li­gen Grund­steu­er-Mess­be­tra­ges mög­lich. Auf die­sen wie­der­um wird von jeder Gemein­de ein eige­ner Hebe­satz ange­wen­det. Dies hat zur Fol­ge, dass die letzt­end­lich zu ent­rich­ten­de Grund­steu­er trotz eines ein­heit­li­chen Ein­heits­wer­tes nicht in allen Gemein­den gleich aus­fällt. Es gibt zwei unter­schied­li­che Arten der Grund­steu­er – eine für land- und forst­wirt­schaft­li­chen Grund und eine für bebau­te Grund­stü­cke. Gezahlt wird der Betrag an die jewei­li­ge Gemein­de, der er voll­stän­dig zugu­te­kommt. Für Eigen­tü­mer von Bau­wer­ken, die dem Denk­mal­schutz unter­lie­gen, besteht zuwei­len die Opti­on, eine Befrei­ung von der Grund­steu­er zu bean­tra­gen. Dies ist aller­dings geson­dert beim jewei­li­gen Finanz­amt zu bean­tra­gen, wel­ches auch über Zustim­mung oder Ableh­nung bestimmt.

Wenn Gewinn ver­steu­ert wer­den muss: die Spe­ku­la­ti­ons­steu­er

Wenn Sie eine Immo­bi­lie ver­kau­fen möch­ten, die Sie min­des­tens im Jahr des ange­streb­ten Ver­kaufs sowie in den bei­den vor­an­ge­gan­ge­nen Jah­ren selbst bewohnt haben, fal­len grund­sätz­lich kei­ne Steu­ern an. Der Fall liegt jedoch gänz­lich anders, wenn es sich dabei um wirt­schaft­li­ches Gut han­delt. Unter die­sen Umstän­den ist auf die erziel­ten Gewin­ne bezie­hungs­wei­se Ver­lus­te eine Steu­er zu ent­rich­ten, die durch unter­schied­li­che Fak­to­ren beein­flusst wird. Eine Rol­le spie­len unter ande­rem der genaue Zeit­punkt des Erwerbs sowie des Ver­kaufs, die Ver­kaufs­sum­me und bis jetzt von Ihnen getä­tig­te Inves­ti­tio­nen, um den Wert des Objekts zu stei­gern. Den genau­es­ten Über­blick über anfal­len­de Kos­ten kann in die­ser Situa­ti­on Ihr Bera­ter beim Finanz­amt bie­ten. Ist das Grund­stück aller­dings bereits län­ger als zehn Jah­re in Ihrem Besitz, haben Sie kei­nen Anlass, sich über die Spe­ku­la­ti­ons­steu­er Gedan­ken zu machen. Für die­je­ni­gen, die im All­ge­mei­nen auf der Suche nach Infor­ma­tio­nen zum The­ma Haus­ver­kauf oder dem Kauf einer Immo­bi­lie sind, fin­den sich nütz­li­che Tipps und Tricks auf www.immonet.de.

Beim Haus­ver­kauf spielt sie immer eine Rol­le: die Grund­er­werbs­steu­er

Im Gegen­satz zur Spe­ku­la­ti­ons­steu­er fällt die Grund­er­werbs­steu­er immer an, wenn Sie eine Immo­bi­lie ver­kau­fen möch­ten. Obwohl eigent­lich sowohl Käu­fer wie auch Ver­käu­fer für die Steu­er auf­kom­men müs­sen, wird häu­fig eine Rege­lung getrof­fen, die den Käu­fer des Grund­stücks zur Zah­lung ver­pflich­tet. Eine fest­ge­setz­te Sum­me exis­tiert hier nicht – der Betrag vari­iert je nach Höhe des Ver­kaufs­er­lö­ses.